Eloka-Flugzeug Fairey Gannet AEW.3

fairey gannet aew3

Eine Fairey Gannet AEW.3 setzt 1970 auf dem Deck des britischen Flugzeugträgers Eagle auf. Unter dem Rumpf ist deutlich der Radom des Frühwarnradargeräts zu erkennen.


Ein langer Weg

Am 12. August 1946 gaben die britischen Seestreitkräfte bei Fairey ein trägergestütztes Seeaufklärungsflugzeug in Auftrag, dessen Prototyp am 19. September 1949 erstmals flog. Das damals unter der Bezeichnung Fairey 17 geführte Turbopropflugzeug begann im Juni 1950 mit der Erprobung auf dem Trägerschiff Illustrious, worauf der erste Serienauftrag über etwa hundert AS.1 erteilt wurde. Es dauerte dann noch bis zum April 1954, ehe die ersten Einheiten der Truppe zulaufen konnten. Weitere Aufträge erteilten später die Seestreitkräfte der Niederlande, Australiens, Neuseelands und Indonesiens.

Die Gannet als Wachhund

Wie alle Seestreitkräfte waren auch die britischen zu Beginn der 50er Jahre über ihren Raumschutz und ihre Erfassungskapazitäten über größere Distanzen besorgt. Als günstigste Lösung erschien bereits damals eine fliegende Radarstation, und als Träger des Frühwarnradars kam seinerzeit lediglich die Gannet in Frage. Fairey begann 1957 mit den Umrüstarbeiten und stellte bis August 1958 die Gannet AEW.3 auf die Räder, die schließlich ab 1960 geliefert wurde (43 Serienmaschinen). Das Flugzeug hatte eine relativ lange Nutzungsdauer und wurde erst 1978 aus dem Dienst gezogen. Eine der letzten AEW.3 wurde übrigens 1982 an einen amerikanischen Privatkunden verkauft.

Die wichtigsten Versionen: Gannet AEW.3.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien.
 


—— TECHNISCHE DATEN
Typ: AEW.3
Art: trägergestütztes Frühwarnflugzeug
Triebwerk: ein Propellerturbinentriebwerk Armstrong Siddeley Double Mamba 112 mit 2 890 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 499 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 620 m;
Reichweite 1 520 km Masse:
höchstzulässige Abflugmasse 10 050 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 16,56m;
Länge 13,50m;
Höhe 4,18 m
Bewaffnung: keine
Besatzung: 3
 

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