Schulflugzeug Fuji T-1

fuji t1

Der von der North American F-86 Sabre abgeleitete Strahltrainer Fuji T-1 fliegt noch heute bei den japanischen Luftstreitkräften.


Die Wiedergeburt der japanischen Luftfahrtindustrie -

Die Firma Fuji Heavy Industries beteiligte sich ab 1953 aktiv am Wiederaufbau der japanischen Luftfahrtindustrie. Sehr bald nahm sie die Entwicklung eines Strahltrainers auf, der die alten North American T-6 in Japan ersetzen sollte. Das zweisitzige Flugzeug lehnte sich an die North American F-86 Sabre an und wurde in zwei Versionen produziert.

Verzögerungen mit dem japanischen Strahltriebwerk -

Die zweite Version T1F-2 mit dem britischen Strahltriebwerk Bristol Siddeley Orpheus flog zuerst, und zwar am 19. Januar 1958. Sie wurde von der japanischen Luftwaffe in einer Stückzahl von 40 Exemplaren als T-1A in Dienst gestellt. Die ursprünglich erste Version mit einem japanischen Strahltriebwerk konnte erst am 17. Mai I960 zu ihrem Erstflug abheben. Sie wurde als T-1 B in einer Stückzahl von 20 Exemplaren eingeführt.

Im Einsatz bei den japanischen Luftstreitkräften -

Die beiden äußerlich fast identischen Flugzeuge wurden im Ausbildungsgeschwader 13 eingesetzt. Sie dienen als Fortgeschrittentrainer, auf denen die angehenden japanischen Piloten 70 Flugstunden absolvieren, um anschließend auf ihr Einsatzmuster umgeschult zu werden. Erst seit 1988 werden die T-1 von der Kawasaki T-4 abgelöst.

Die wichtigsten Versionen T-1A, T-1B.

Die wichtigsten Abnehmerländer Japan.
 


——— TECHNISCHE DATEN ——
Typ: T-1A
Art: Fortgeschrittenentrainer
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Bristol Siddeley Orpheus 805 mit 17,8 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 925 km/h in 6 100 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 14 530 m;
Reichweite 1 300 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 4 840 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,49 m;
Länge 12,12 m;
Höhe 4,07 m;
Flügelfläche 22,22 m2
Bewaffnung: ein  12,7-mm-Maschinengewehr Browning M53-2 im Bug; Kampfmittelzuladung 680 kg an zwei Unterflügellastträgern
Besatzung: 2
 

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