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Aerostructure und Fournier
Die auf Motorsegler spezialisierte französische Firma Aerostructure erwarb 1983 von Fournier Aviation (heute Avions Rene Fournier)
die Produktionsrechte für den von Rene Fournier konstruierten Motorsegler RF-10. 1984 baute Aerostructure dreißig Exemplare und 1985 fünfzig Exemplare dieser erfolgreichen Konstruktion.
Der Nachfolger der RF-9 -
Die RF-10 ist ein zweisitziger Motorsegler mit nebeneinander angeordneten Sitzen; sie gleicht in ihrer allgemeinen Auslegung der Fournier RF-9. Der wichtigste Unterschied zu ihrem
Vorgängermuster besteht in der Verwendung von glasfaserverstärktem Kunststoff als Baumaterial. Außerdem kann die RF-10 unter ihren Tragflügeln zwei größere Zusatztanks mit je 90 l Kraftstoff mitführen, um den
höheren Verbrauch des leistungsstärkeren Triebwerks zu kompensieren. Schließlich erhielt die RF-10 auch ein breiteres Fahrwerk.
Mehrere Prototypen -
Fournier Aviation hatte schon 1981 den Bau zweier
Prototypen aufgenommen. Aber erst im Frühjahr 1983 flog der erste seriennahe Prototyp mit dem charakteristischen T-Leitwerk. Das erste Serienexemplar startete im Mai 1984 zu seinem Jungfernflug.
Die wichtigsten Versionen RF-10.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich, Portugal.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: RF-10 Art: Motorsegler Triebwerk: ein luftgekühltes Viertakt-Vierzylin-der-Boxertriebwerk Limbach L2000EOI mit 52 kW bei 3 000/min
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 245 km/h; Reisegeschwindigkeit 180 km/h; Segelfluggeschwindigkeit 72 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 000 m; Reichweite l 000 km Masse: Leermasse 560 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 770 kg Abmessungen: Flügelspannweite 17,47 m; Länge 7,89 m; Höhe l ,93 m; Flügelfläche 18,70 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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