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Eine Premiere für Fokker -
1938 forderten die Heeresflieger in Niederländisch-Indien ein Nachfolgemuster für ihre zweimotorigen Bomber Martin 139W und 168. Die niederländische Firma Fokker
griff diese Forderung auf und entwickelte ihr erstes Ganzmetallflugzeug, das die Bezeichnung T-IX erhielt.
Ein vielversprechendes Flugzeug -
Die als Mitteldecker ausgelegte T-IX zeichnete sich noch
durch eine Reihe weiterer Neuheiten aus. Der Rumpf besaß gefällige, harmonische Linien und lief nach vorn in eine abgerundete Bugnase mit dem MG-Stand des Bombenschützen aus. Für die Flugerprobung wurde zunächst ein
einziges Exemplar gebaut.
Ein folgenschwerer Unfall -
Am 11. September 1939 startete die T-IX zu ihrem Erstflug. Aber sieben Monate später unterbrach ein unglücklicher Unfall die Flugerprobung, als das
Flugzeug gegen ein Hangartor stieß. Fokker besaß weder die Zeit noch das notwendige Material, um das Flugzeug vor dem Einmarsch der deutschen Truppen instandzusetzen. Ein vielversprechendes Flugzeug ging niemals in
Serie.
Die wichtigsten Versionen: T-IX (Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Niederlande.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: T-IX Art: mittlerer Bomber Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Bristol Hercules mit je 1 011 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 440 km/h;
Dienstgipfelhöhe 8 000 m; Reichweite 2 720 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 11 200 kg Abmessungen: Flügelspannweite 24,70 m; Länge 16,50m Bewaffnung:
eine 20-mm-Maschinenkanone und ein 12,7-mm-Zwillingsmaschinengewehr; interne Kampfmittelzuladung 2 000 kg Bomben Besatzung: 4-5
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