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Ausbildung holländischer Piloten -
Obgleich die Werkanlagen von Fokker im zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurden, lief in den neuerrichteten Gebäuden die
Fertigung bereits 1946 wieder an. Zunächst stand zwar nur die Lizenzfertigung von Flugzeugen auf dem Programm, doch ging das Konstruktionsbüro rasch an den Entwurf einer neuen Baureihe für die Ausbildung
holländischer Miltärpiloten. Unter den vier Prototypen, die für diese Aufgabe hergestellt wurden, befand sich auch die S.13.
Ein klassischer Neubeginn -
Das zweimotorige Flugzeug mit einer Leistung von
fast 900 kW war für insgesamt sechs Fluglehrer und Schüler ausgelegt und kam in seiner Aufgabenstellung der Besatzungsschulung der britischen Anson nahe, deren klassische Linienführung trotz der höheren
Flugleistungen übernommen wurde.
Ablehnung der holländischen Luftwaffe -
Die Fokker S. 13 war mit sämtlichen Instrumenten und Anlagen für die Durchführung von Nacht-und Blindflügen sowie mit einem
Bombenwurfsystem einschließlich Visiergerät für die Schulung von Bombenschützen ausgerüstet. Ungeachtet ihrer Qualitäten und Einsatzmöglichkeiten fand sie jedoch bei den holländischen Luftstreitkräften keine
Aufnahme, weil die Ausbildung von Piloten für Strahlflugzeuge inzwischen in den Vordergrund getreten war.
Die wichtigsten Versionen S. 13 (Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer Niederlande.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: S. 13 Art: Schulflugzeug Triebwerk: zwei Kolbentriebwerke Pratt & Whitney Wasp mit je 447 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 355 km/h; Dienstgipfelhöhe 6 500 m; Reichweite 2 580 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 5 775 kg Abmessungen: Flügelspannweite 19,20 m; Länge 13,60 m;
Flügelfläche 46 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 6 (Fluglehrer und -schüler)
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