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Ein schwieriger Start.
Obwohl die Folland Gnat einer der bekanntesten Fortgeschrittenentrainer der britischen Luftwaffe war und sogar von der berühmten britischen Kunsttlugstaffel Red
Arrows geflogen wurde, war ihr Anfang alles andere als problemlos. Der Prototyp wurde von Folland auf eigene Kosten als leichter Abfangjäger entwickelt und flog erstmals am 18. Juli 1955 mit einem Strahltriebwerk
Bristol Siddeley Orpheus von 14,6 kN; später folgte eine leistungsstärkere Version mit 17,8 kN. Nach der Vorstellung in Farnborough bestellte die RAF sechs Exemplare für Erprobungszwecke. Bei der
Flugerprobung in Boscombe Down unterlag die Gnat jedoch der Hawker Runter.
Erfolg auf dem Exportmarkt.
Das Programm wurde durch Bestellungen aus dem Ausland gerettet. Finnland erwarb 13 Gnat,
die trotz der rauhen Klimabedingungen fast unverändert bis 1972 im Einsatz blieben. Zwei davon wurden für Aufklärungsaufgaben umgerüstet. Auch Jugoslawien bestellte zwei Exemplare. Indien kaufte 40 Zellen und
erwarb zusätzlich eine Produktionslizenz für den Bau von 175 Gnat, die ab 1958 bei acht Staffeln der indischen Luft- waffe eingeführt wurden.
Als Schulflugzeug bei der RAF.
Der kommerzielle
Erfolg bewog die britische Luftwaffe, eine zweisitzige Schulversion der Gnat zu bestellen, Die erste Gnat T.l flog am 31. August 1959. Ab Februar 1962 liefen der RAF insgesamt 105 zweisitzige Gnat 1.1 zu.
Die wichtigsten Versionen: Fo 141 Gnat, GnatT.1.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, Finnland, Indien, Jugoslawien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:Fo 141 Gnat
Art: leichter Abfangjäger Triebwerk:ein Strahltriebwerk Bristol Siddeley Orpheus 701 mit 20,1 kN Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 1 200 km/h in 11 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe über 15 000 m;
Einsatzradius 925 km Masse:höchstzulässige Abflugmasse 3 010 kg Abmessungen:Flügelspannweite 6,75 m; Länge 9,17 m; Höhe 2,69 m Bewaffnung:zwei 30-mm-Maschinenkanonen; Kampfmittelzuladung 454 kg
(Bomben oder zwölf 76-mm-Raketen) an zwei Außenlaststationen Besatzung:1
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