Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Fairey Firefly F.1

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Mit vier Maschinenkanonen und einer Kampfmittelzuladung aus Bomben und Raketen war die Firefiy F.1 ein kampfkräftiger Gegner.


Ein ,,Leuchtkäfer“ der zweiten Generation

Der Entwurf des zweiten Fairey-Musters, das den Namen Firetly (Leuchtkäfer) trug, entstand 1939 aufgrund einer Forderung der britischen Admiralität nach einem zweisitzigen Jäger und Aufklärer.
Der von dem Flugzeugingenieur Chaplin entworfene Prototyp flog erstmals am 22. Dezember 1941 mit einem Griffon-IIB-Triebwerk von RolIs Royce.

Eine vielseitige Flugzeugfamilie

Aus dem Basisentwurf entstanden nach und nach 950 Exemplare in unterschiedlichen Versionen:
Schulflugzeuge, Tag- und Nachtjäger, U-Jagd-Flugzeuge, Jagdbomber und Scheibenschlepper.
Die Firefly war ein Tiefdecker in Ganzmetallausführung und besaß zwei getrennte Coekpits für den Piloten und den Funker-Navigator.

Die Firetly F. 1

Das erste Vorserienexemplar der Firefly F. 1 flog im Januar 1943. Produziert wurde diese Baureihe bei Fairey in Hayes und bei General Aircraft in Hanworth. Die ersten Serienflugzeuge wurden
Ende 1943 an die britischen Marineflieger abgeliefert. Bis zur Produktionseinstellung im Dezember 1945 hatten 327 Firefiy F.1 die Montagehallen verlassen, Ihr Haupteinsatzgebiet lag in Asien und im pazifischen Raum.

Die wichtigsten Versionen: Firefly F.1.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, Niederlande.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ:Firefly F.1.
Art: Jagdbomber
Triebwerk: ein flüssigkeitsgekühltes Zwölfzylinder-V-Triebwerk Rolls-Royce Griffon IIB mit 1272 kW oder Griffon XII mit 1464 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 508 km/h in 4250 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 8 500 m;
Reichweite 2 100 km
Masse:höchstzulässige Abflugmasse 6 360 kg
Abmessungen:Flügelspannweite 13,56 m;
Länge 11,46 m;
Höhe 4,14 m;
Flügelfläche 30,4 m2
Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen; Bomben und Luft-Boden-Raketen

Besatzung: 2
 

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