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Eine zweistrahlige G.91
Aufgrund einer Forderung der italienischen Luftwaffe (Aeronautica Militare Italiana) nach einem kombinierten Jagdbomber und Aufklärer
entwikelte Fiat eine zweistrahlige Version der G.91 auf der Basis des zweisitzigen Trainers G.91 T. Die neue Version erhielt einen aerodynamisch überarbeiteten Rumpf und Tragflügel mit größerer Spannweite.
Ein erfolgreiches Programm
Der erste der beiden Prototypen starte am 27. Dezember 1966 zu seinem Erstflug. Die 20 Exemplare der Vorserie flossen der 1. Staffel des 8. Jabo-Geschwaders der italienischen
Luftwaffe zu. Zwischen September 1971 und Mitte 1973 wurde ein Erstlos von 35 Serienflugzeugen gebaut; bis Mitte 1976 war auch der Bau eines Zweitloses von zehn G.91Y abgeschlossen. Mit den Serienflugzeugen wurden
die Jabo- und Aufklärungsstaffeln der italienischen Luftwaffe in Cervia San Giorgio und in Brindisi ausgerüstet.
Kampfwertsteigerung
Die G.91 Y wurden mit modernen Avioniksystemen ausgerüstet, so mit
einer Kreiselplattform SYP-820 von Sperry, einem Dopplerradar RDA-12 von Bendix, einem Blickfeldsichtgerät von Smiths und einem kreiselstabilisierten Visier ISIS B von Ferranti. Nach der Übernahme von Fiat im Jahr
1969 plante Aeritalia die Entwicklung weiterer leistungsgesteigerter Kampf- und Schulversionen der G.91, doch wurde aus Geldmangel keine davon verwirklicht. Zur Zeit werden die letzten G.91Y durch die
italienisch-brasilianische AMX abgelöst.
Die wichtigsten Versionen: G.91Y.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Italien.
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—— TECHNISCHE DATEN —— Typ: G.91Y Art: Jagdbomber und Aufklärer Triebwerk: zwei Strahltriebwerke General Electric J85-GE-13A mit je 18,15 kN Nachbrennerschub
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1110 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 12 500 m; Reichweite 3 500 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 8 700 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,01 m;
Länge 11,67 m; Höhe 4,45 m; Flügelfläche 18,13 m2 Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen DEFA; Kampfmittelzuladung l 816 kg (Bomben, Luft-Boden-Raketen, Napalmbehälter) an vier Unterflügellastträgern
Besatzung: l
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