Schulflugzeug Fairchild PT 19

fairchild pt19

Ein auffallendes Detail ist das zwischen den beiden Cockpits angebrachte Gerüst, das die Piloten bei einem Oberschlag des Flugzeugs nach der Landung bei unvorsichtigem Bremsen gegen Verletzungen schützen soll.


Ein neues Konzept -

Die robusten und einfach zu fliegenden Doppeldecker waren mit der zunehmenden Einführung leistungsfähiger Kampfeindecker immer weniger für die Ausbildung der Piloten geeignet. Es mußten deshalb Schulzweisitzer in Eindeckerbauart geschaffen werden, die zwar aufgrund ihrer wesentlich größeren Flächenbelastung insbesondere bei der Landung schwerer zu handhaben waren, den Kampfmustern aber entschieden näherkamen. Das US Army Air Corps versuchte es deshalb 1939 mit der Fairchild M 62 und gab 1940 eine erste Bestellung für das in PT 19 umbenannte Flugzeug auf.

Das richtige Flugzeug im richtigen Augenblick -

Mit dem Kriegseintritt der USA schnellte der Schulungsbedarf gewaltig in die Höhe, so daß Fairchild mit der Produktion der PT 19 nicht mehr nachkam und die Firmen Aeronca und Saint-Louis im Unterauftrag für die Fertigung einschalten mußte. Auf 270 PT 19 folgte dann die mit einem stärkeren Triebwerk ausgerüstete PT 19A, von der insgesamt 3 658 Stück hergestellt wurden. Da die einfache Instrumentenausstattung der PT 19 und PT 19A keine Blindflugschulung gestattete, gab das US Army Air Corps die speziell dafür ausgerüstete PT 19B in Auftrag, von der bis zur Einführung neuer Muster 917 Einheiten gebaut wurden.

Die wichtigsten Versionen
PT 19 (erste Serienausführung);
PT 19A (die am meisten gebaute Version mit einem Ranger L-440-3 von 147 kW);
PT 19B (für den Blindflug instrumentiert).

Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: PT 19
Art: Anfängerschulflugzeug
Triebwerk: ein Kolbentriebwerk Ranger L-400-1 mit 129 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 212 km/h;
Dienstgipfelhöhe 4 500 m;
Reichweite 640 km
Masse: Leermasse 836 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,80 m;
Länge 8,40m
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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