Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug North American F-107A

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Aus der F-100 abgeleitet, wies die F-107A mit ihrem Vorgänger keine
 große Ähnlichkeit mehr auf.


Von der F-IOOB zur F-107A

Ausgehend von dem berühmten Jäger F-100 Super Sabre entwarfen die Konstrukteure von North American den Jagdbomber F-107 A, der ursprünglich noch die Bezeichnung F-1OOB trug und auf der Rumpfoberseite hinter dem Cockpit einen mächtigen Lufteinlauf für das im Heck eingebaute Pratt & Whitney-Triebwerk J75 aufwies. Dieser Einlauf war speziell für Überschallgeschwindigkeiten ausgelegt und verzögerte die Strömung auf Unterschall, um das von den Stoßwellen verursachte Verlöschen des Triebwerks zu vermeiden. Neu waren auch das einteilige Seitenleitwerk und die als Spoiler benutzbaren Querruder.

Finanzieller Rückschnitt

Die erste der drei von North American gebauten F-107A flog am 10. September 1956. Während der Flugerprobung, die auf dem USAF-Stütz-punkt Edwards stattgefunden hat, überschritt das Flugzeug wiederholt Mach 2, doch mußten die Luftstreitkräfte dieses vielversprechende Projekt Anfang 1957 aufgeben, weil die Entwicklungsgelder aus Einsparungsgründen gestrichen wurden. Zwei der Flugzeuge wurden dann von der NACA, dem Vorläufer der NASA, für die Erforschung des Flugs mit hohen Überschallgeschwindigkeiten benutzt.

Die wichtigsten Versionen: F-107A.

Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: F-107A
Art: Überschalljagdbomber
Triebwerk: ein Nachbrenner-Strahltriebwerk Pratt & Whitney J75-P-11 mit 68,84 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 22 195 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,15 m;
Länge 18,54 m;
Höhe 6 m
Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen M39

Besatzung: l
 

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