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Ein firmeneigenes Hochleistungs-Jagdflugzeug -
Als US-Präsident Carter 1980 den Export moderner Waffensysteme in dritte Länder genehmigte, nahm Northrop auf
eigene Kosten eine umfassende Weiterentwicklung der F-5G in Angriff, um einen Teil dieses aussichtsreichen Markts zu erobern. Die resultierende F-20 zeichnete sich trotz ihrer relativ geringen Größe durch
beeindruckende Flugleistungen aus. Ihr hervorragendes Triebwerk sorgte für eindrucksvolle Fluggeschwindigkeiten und Steigleistungen. Während der Flugerprobung überschritt der erste Prototyp der F-20 im August 1982
die doppelte Schallgeschwindigkeit.
Eine moderne Avionikausrüstung -
Der begrenzte zur Verfügung stehende Raum in der Zelle erzwang den Einbau moderner Avioniksysteme, um dennoch die angestrebten
Einsatzparameter verwirklichen zu können. Dazu gehörten ein leistungsfähiges Bordradar und Trägheitsnavigationssystem sowie hochmoderne Waffenleit- und Zielsysteme.
Ein kommerzieller Mißerfolg -
Trotz
ihrer überzeugenden Leistungen unterlag die F-20 im Wettbewerb der US-Luftwaffe um ein Nachfolgemuster für die erste Generation der F-16A. Das Ausbleiben von US-Aufträgen untergrub das Vertrauen ausländischer
Interessenten, während US-Präsident Reagan gleichzeitig den Export der F-16 an befreundete Länder freigab. Der Absturz der beiden ersten Prototypen bei Flugvorführungen versetzte dem F-20-Programm schließlich den
Todesstoß. Interessanterweise wird angenommen, daß beide Abstürze nicht durch Fehler im Flugzeug selbst hervorgerufen wurden, sondern durch den sogenannten Beschleunigungskollaps: die Piloten manövrierten mit so
hohen Lastfaktoren, daß sie kurzzeitig das Bewußtsein verloren. Ende 1986 stellte Northrop das F-20-Programm ein. Der dritte Prototyp, Teile des vierten und die Konstruktionsunterlagen stehen zum Verkauf.
Die wichtigsten Versionen F-20 (Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer entfällt.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: F-20 Art: Jagdflugzeug Triebwerk: ein ZTL-Strahltriebwerk General Electric F404-GE-100 mit 80,1 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2
124km/h in großer Höhe; Dienstgipfelhöhe 17315m; Überführungsreichweite 3 000 km Masse: Leermasse 5 965 kg; höchstzulässige Abflugmasse 12700kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,13 m; Länge 14,42 m;
Flügelfläche 17,28 m2 Bewaffnung: zwei 20-mm-Maschinenkanonen; Kampfmittelzuladung 3 650 kg an Außenlast-stationen; zwei Luft-Luft-Flugkörper AIM-9 Sidewinder an den
Flügelspitzen Besatzung: 1
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