Luftüberlegenheitsjagdflugzeug General Dynamics F-16 «Fighting Falcon»

general dynamics f16 fighting falcon

Der Sieger im "Flugzeuggeschäft des Jahrhunderts" eine F-16 in den Farben der belgischen Luftwaffe.


Ein erbarmungsloser Wettbewerb -

Im Jahr 1971 nahmen fünf US-Firmen die Entwicklung eines extrem wendigen leichten Jagdflugzeugs auf. Nur zwei davon, General Dynamics und Northrop, erhielten einen Auftrag zum Bau zweier Prototypen mit der Bezeichnung YF-16 bzw. YF-17. Im Januar 1975 entschied sich die US-Luftwaffe für die YF-16, die in den beiden Versionen F-16A (einsitzig) und F-16B (zweisitzig) zur Serienreife entwickelt wurde.

Ein Glücksfall für die Industrie -

An der Produktion der F-16 waren 67 Großfirmen und mehr als 4 000 Zulieferbetriebe in den USA beteiligt. Auch Europa profitierte von dem internationalen Erfolg dieses Musters; zahlreiche europäische Firmen steuerten Komponenten für die Endmontage in den Niederlanden und in Belgien bei.

An der Spitze des technischen Fortschritts -

Am 7. August 1978 absolvierte das erste Serienexemplar der F-16A seinen Jungfernflug. Auch in der Folgezeit flossen kontinuierlich die jüngsten technologischen Entwicklungen in dieses Muster ein, das unter anderem mit der für den Nachtkampf notwendigen Ausrüstung und Avionik bestückt wurde.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: F-16C
Art : einsitziger allwetterfähiger Jagdbomber
Triebwerk : ZTL-Triebwerk Pratt & Whitney F100-PW-220 mit 106 kN oder General Electric F110-GE-100 mit 122,8 kN
Leistungen : Höchstgeschwindigkeit über Mach 2 in 12 190 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 15 240 m;
Einsatzradius 925 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 16 057 kg mit Außenlasten
Abmessungen: Flügelspannweite 9,45 m;
Länge 15,09 m;
Flügelfläche 27,87 m2
Bewaffnung : eine mehrrohrige 20-mm-Maschinenkanone M 61; Luft-Luft-Flugkörper, Bomben, Seezielflugkörper u.a.
 

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