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Ein revolutionares Projekt.
Nach umfangreichen Versuchen im Uberschallbereich nahm die US-Luftwaffe 1950 die
Entwicklung eines Überschalljägers auf, der allen strahlgetriebenen Langstreckenbombern der Sowjetunion überlegen sein sollte, Zum ersten Mal wurde in den USA ein Abfangjäger als integriertes Waffensystem und nicht
mehr als Konglomerat unterschiedlicher Einzelsysteme konzipiert.
Ein eklatanter Fehlschlag.
Der erste Prototyp YF-102 flog am 24. Oktober 1953. wurde aber wenige Tage danach bei einem Unfall zerstört,
ohne daß seine unzureichenden Leistungen erkannt werden konnten. Erst der zweite Prototyp bewies, daß das Projekt noch lange nicht die Serienreife erreicht hatte. Nach aufwendiger Entwicklung und Modifikation der
Zelle flog am 20. Dezember 1954 der endgültige Prototyp, der zur ersten Serienversion F-102A führte. Obwohl auch seine Flugleistungen die Erwartungen nicht uneingeschränkt erfüllten, wurde die Serienproduktion
aufgenommen.
Das Rückgrat des Air Defense Command.
Mit den ab Frühjahr 1956 ausgelieferten 975 F-102A wurden 20 Staffeln ausgerüstet. Sie blieben bis 1974 m Einsatz und bildeten jahrelang das Rückgrat
des Air Defense Command. Parallel zur Abfangversion wurde die zweisitzige Trainerversion TF-102A mit nebeneinander angeordneten Sitzen entwickelt und in 111 Exemplaren gebaut.
Die wichtigsten Versionen:
F-102A (Abfangjäger); TF-102A (Trainer); QF-102 und PQF-102A (bemanntes bzw. unbemanntes Zieldarstellungsflugzeug).
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:F-1O2A Art:allwetterfähiger Abfangjäger
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Pratt & Whitney J57-P-23 mit 76,5 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1328 km/h in 11000 m Höhe. Steiggeschwindigkeit 66 m/s; Dienstgipfelhöhe 16460 m; Reichweite 2170 km
Masse:höchstzulässige Abflugmasse 14300 kg Abmessungen:Flügelspannweite 11,62 m; Länge 20.84 m; Höhe 6.45 m; Flügelfläche 61,45 m2 Bewaffnung: sechs Luft-Luft-Flugkörper: zwölf 70-mm-Raketen Besatzung:1
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