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Ohren für die Marine -
Seit Ende des zweiten Weltkriegs beruht die militärische Macht der Vereinigten Staaten von Amerika vor allem darauf, daß ihre
Streitkräfte auch weit vom Mutterland entfernt noch ein schlagkräftiges Instrument darstellen. Im Kern dieser Politik steht der atomgetriebene Flugzeugträger mit seiner Vielzahl unterschiedlicher Typen für eine
Vielfalt von Aufgaben. Dazu gehört seit einigen Jahren auch die passive Aufklärung elektromagnetischer Abstrahlungen des Gegners, deren Bedeutung fast ebenso groß geworden ist wie jene der aktiven Aufklärung mit
Kameras, Seitensichtradar, Infrarotgeräten usw. Für diesen Einsatz, der sich am Rande der Kampfzone abspielt, ist ein sicheres und wirtschaftliches Muster erforderlich, das die US Navy in Form einer Variante ihres
U-Jagd-Flugzeugs Lockheed S-3A gefunden hat.
Ein Wald von Antennen -
Ende 1989 hat Lockheed einen mit $ 500 Millionen dotierten Auftrag zur Umrüstung von 16 S-3A in ES-3A erhalten, benutzt aber einen
der Prototypen für die Einbauversuche mit den unzähligen Empfangsanlagen. Da die ES-3A die gleichen Systeme erhalten soll wie die EP-3E, sind die Größen und Massen der zu installierenden Geräte bekannt, und es
genügen also Attrappen zur Durchführung der Versuche. Dabei stellte sich schon heraus, daß beispielsweise der Schwerpunkt des Flugzeugs weiter vorn liegt, daß die Höchstgeschwindigkeit niedriger ist und daß die
Höchstmasse im Vergleich zur S-3A gleich bleibt. Bis zur endgültigen Entscheidung im Jahr 1991 wurden die Versuche fortgesetzt.
Die wichtigsten Versionen: ES-3A.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN Typ: ES-3A Art: EloKa-Flugzeug Triebwerk: zwei ZTL-Triebwerke General Electric TF34-2 mit je 41,19 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 0,75;
Dienstgipfelhöhe 10 670 m; Einsatzradius 3 700 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 23 830 kg Abmessungen: Flügelspannweite 20,93 m; Länge 16,26 m; Höhe 6,93 m Bewaffnung: keine
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