Eloka-Flugzeug Lockheed EP-3E "Orion"

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Die "Bewaffnung" der EP-3E befindet sich in den Radomen über und unter dem Rumpf, während die Systembedienung die ganze Kabine dieses Flugzeugs einnimmt.


EloKa-Rolle für die Orion

Mitte der 60er Jahre beschloß die US Navy eine Erneuerung ihrer EloKa-Flotte, da die EC-121 bereits ein gesetztes Alter erreicht hatten. Sie wählte eine Spezialausführung der P-3 Orion und krönte damit den Erfolg dieser bekannten Lockheed-Baureihe. Das Unternehmen modifizierte zunächst eine P-3A, die als EP-3A bei der Staffel VX 1 getestet wurde. Der zweite Schritt bestand in der Umrüstung von zwei P-3B im Jahr 1969 (EP-3B), doch zog sich die Entwicklung der endgültigen Version noch bis 1971 hin. Von dieser EP-3E stellte Lockheed dann zwölf Einheiten her und benutzte dabei die Zellen von zehn P-3A und die zwei EP-3B.

Orion hört alles, stört alles

Äußerlich unterscheidet sich die EP-3B von der P-3 A vor allem durch einen großen Radom unter dem Vorderrumpf sowie zwei Wülste über und unter dem Hinterrumpf. Darunter verbergen sich zahlreiche hochentwickelte elektronische Geräte, wie das Sprechfunkabhörsystem ALR 60, ein Frequenzanalysegerät ALR 52, ein Störsender ALQ 76 und ein Radardedektor AN/APS 115. Die gesamte Ausrüstung für die U-Boot-Bekämpfung wurde indessen ausgebaut. Die letzte EP-3E verließ 1975 das Lockheed-Werk, und seither stehen diese Flugzeuge bei den Staffeln VQ1 und VQ2 im Einsatz.

Die wichtigsten Versionen: EP-3E.

Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: EP-3E
Art: EloKa-Flugzeug
Triebwerk: vier Turbinentriebwerke Allison T56-A-15 mit je 3 661 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 705 km/h in 4 570 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 8 535 m;
Reichweite 4 075 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 64 410 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 30,38 m;
Länge 35,61 m;
Höhe 10,27 m
Bewaffnung: keine
 

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