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Vor einer langen Karriere -
Ingenieur W. Retter, seinerzeit Chefkonstrukteur bei der Firma English Electric, entwarf die Canberra nach der Spezifikation B.3/45 des britischen
Luftfahrtministeriums als strahlgetriebenes Bombenflugzeug für sehr große Einsatzhöhen. Es war das erste dieser Art, das in Großbritannien entwickelt wurde. Der Prototyp ging im Mai 1949 in die Flugerprobung und
eröffnete eine lange Karriere.
Ein klassisches Tragwerk -
Petter verzichtete auf einen Pfeilflügel, der seiner Ansicht nach einen zu hohen Widerstand verursacht hätte, und wählte ein klassisches
Tragwerk, womit er den Grundstein für den Erfolg der Canberra legte. Im Anschluß an den Bau von vier Prototypen mit der Bezeichnung B.1 ging English Electric unter dem Druck der Royal Air Force an die Entwicklung
eines taktischen Tagbombers mit optischer Zieleinrichtung, der die Bezeichnung Canberra B.2 erhielt. Dieses Muster startete im April 1950 zu seinem Erstflug und nahm im Mai 1951 den Truppendienst auf.
Zahlreiche Versionen -
Von den 1375 gefertigten Canberra entfielen 415 auf die Version B.2 mit dem Avon Mk 101 RA.3 als Antrieb. Aus dieser Version gingen mehrere Varianten hervor, unter anderem die
Schulausführung T.4 mit Doppelsteuerung (67 Einheiten), die für Zielmarkierungseinsätze bestimmte B.5, die Zielschleppversion TT.18, die in Australien produzierte B.20, die an Äthiopien und Venezuela gelieferte B.52
und die B.62 für Argentinien.
Die wichtigsten Versionen: T.4; TT.18; B.52, 62 und 82.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, Argentinien, Äthiopien, Australien, Venezuela.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: Canberra B.2 Art: taktischer Tagbomber Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Rolls-Royce Avon Mk 101 RA.3 mit je 28,93 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 915 km/h;
Dienstgipfelhöhe 14 630 m; Reichweite 4 280 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 20 840 kg Abmessungen: Flügelspannweite 19,50 m; Länge 20,11 m; Höhe 4,78 m
Bewaffnung: Luft-Boden-Flugkörper AS.30; Kampfmittelzuladung 2 720 kg; Besatzung: 3
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