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Kommunikation im Kriegsfall -
Die Aufgabe der Boeing E-6A TACAMO (Take Charge And Move Out) besteht darin, im Kriegsfall eine zuverlässige Nachrichtenverbindung
zwischen den Führungsstellen in Washington und den Lenkwaffen-U-Booten herzustellen. Diese für die USA äußerst wichtige Mission hat die Seestreitkräfte veranlaßt, ihre bereits bestehende Flotte aus Lockheed EC-130
Hercules durch ein größeres Muster zu ergänzen.
Das Pentagon wählt Boeing -
Am 29. April 1983 erhielt Boeing Aerospace vom US-Verteidigungsministerium den Auftrag, ein Flugzeug für diese Aufgabe zu
entwickeln. Das aus einer 707-Zelle abgeleitete Muster absolvierte am 19. Februar 1987 seinen Erstflug, und dann erfolgte der Einbau der äußerst spezialisierten Avionikausrüstung. Die neue Boeing E-6 nahm 1989
parallel zur neuen U-Boot-Lenkwaffe Trident den Dienst auf.
Im Mittelpunkt der Ereignisse -
Wenn 1993 die 16 bestellten E-6 im Einsatz stehen, wird das 1983 geplante Kommunikationssystem zur Verbindung
des fliegenden Hauptquartiers des US-Präsidenten Boeing E-4B mit den Leitstellen der strategischen Flugkörper unter Einschluß der Fernmeldesatelliten seine volle Bereitschaft erreicht haben. Acht TACAMO-Flugzeuge
sind für den Pazifik vorgesehen, während die übrigen im Atlantik und im Mittelmeerraum stationiert werden sollen. Die Boeing E-6A TACAMO ist aufgrund ihrer elektronischen Ausstattung zweifellos das bisher
kostspieligste Flugzeug der US Navy. Ihre Flugdauer beträgt dank Flugbetankung bis zu 72 Stunden.
Die wichtigsten Versionen: E-6A.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: E-6A Art: fliegende Fernmeldestation Triebwerk: vier ZTL-Triebwerke F-108-100 (CFM56) mit je 97,87 kN
Leistungen: Reisegeschwindigkeit 825 km/h; Patrouillengeschwindigkeit 400 km/h in 8 840 m Höhe; Reichweite 11 760 km Masse: Leermasse 70 300 kg; höchstzulässige Abflugmasse 147420 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 45,16 m; Länge 46,61 m; Höhe 12,93 m; Flügelfläche 283,4 m2 Bewaffnung: keine
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