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Ein klobiges Gebilde.
Die französische Firma Dyle et Bacalan vertrat von Anfang an eine etwas ungewöhnliche Konzeption im Bau von Flugzeugen, deren Haupt-
merkmal ein extrem dickes Tragwerk war. Auch bei dem 1928 entworfenen Schlachtflugzeug DB-20 wich sie davon nicht ab, suchte aber eine aerodynamisch günstigere Lösung für den Übergang vom Rumpf zu den an der Wurzel
70 cm dicken freitragenden Tragflügeln mit den beiden Triebwerkgondeln. Das ganz aus Metall hergestellte Muster hatte ein starres Fahrwerk mit Zwillingsrädern. das direkt unter den Triebwerkgondeln angeschlossen war
und eine Spurweite von 3,9 m besaß.
Urahn der fliegenden Festung.
Neben dem Cockpit für zwei nebeneinandersitzende Piloten wies der Rumpf vorn und hinten zwei Maschinengewehrstände und an seiner
Unterseite einen Maschinengewehrstand auf. Zum Schutz der Besatzung waren der Boden und die Seitenwände mit 3 bis 4,5 mm starken Stahl- blechen gepanzert. Wie viele andere Erdkampfflugzeuge ihrer Epoche war aber
auch die DB-20 von Dyle und Bacalan mit einer gravierenden Schwäche behaftet: einer unzureichenden Antriebsleistung. Mit seinen beiden je 313 kW liefernden Triebwerken erwies sich das nicht gerade kleine und voll
beladen immerhin 4 700 kg schwere Flugzeug als lahme Ente und damit als leichte Beute für die gegnerische Luftabwehr. Da die Entwicklung der DB-20 überdies auf eine Reihe heikler Probleme stieß, wurde das
Vorhaben schließlich aufgegeben.
Die wichtigsten Versionen: DB-20 (Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:DB-20 Art:Schlacht- und Geleitflugzeug Triebwerk: zwei luftgekühlte Neunzylinder-Sterntriebwerke Bristol Jupiter mit je 313 kW
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 220 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 400 m; Steiggeschwindigkeit 2,5 m/s Masse:höchstzulässige Abflugmasse 4 700 kg Abmessungen:Flügelspannweite 21 m; Länge 13,50 m;
Flügelfläche 73 m2 Bewaffnung: drei Maschinengewehrstände vorn und hinten sowie unter dem Rumpf Besatzung:4
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