Mittlere Bombenflugzeuge Douglas XB-43

Ein Bomber ohne Zukunft: der zweite XB-43-Prototyp mit verglastem Rumpfbug.


Douglas nimmt einen zweiten Anlauf -

Nachdem die USAAF auf eine Serienproduktion der XB-42 verzichtet hatte, schlug Douglas in einem zweiten Anlauf vor, das Flugzeug mit Strahlantrieb auszurüsten, worauf zwei Prototypen bestellt wurden. Die Konstruktion wurde zwar durch die Triebwerkanordnung der Mixmaster erleichtert, doch mußte dennoch das Leitwerk modifiziert werden, um die zwei General Electric-Triebwerke TG 180 im Heck unterbringen zu können. Da das Cockpit zwei getrennte Hauben für die beiden Piloten aufwies, glich die XB-43 einem riesigen Insekt.

Erneuter Mißerfolg -

Obgleich Douglas eine Zelle der XB-42 benutzte, um Zeit zu gewinnen, konnte der Jungfernflug der XB-43 erst am 17. Mai 1946 stattfinden. Ein Großteil der Entwicklungsprobleme entstand indessen mehr auf der Antriebsseite, da die Zuverlässigkeit der Strahltriebwerke zu wünschen übrigließ. Der Hersteller wollte zwei Versionen mit unterschiedlichem Rumpfbug vorschlagen: für die Bomberausführung einen komplett verglasten Bug und für die Erdkampfversion ein normales Cockpit. Trotz der unzureichenden Triebwerkleistung bewies die XB-43 gute Flugeigenschaften, konnte aber die Konkurrenz in Form der North American B-45 Tornado nicht aus dem Feld schlagen. Die zwei gebauten Prototypen dienten noch bis 1953 als fliegende Prüfstände.

Die wichtigsten Versionen: XB-43 (zwei Prototypen).

Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ: XB-43
Art: Prototyp eines mittelschweren Bombers
Triebwerk: zwei Strahltriebwerke General Electric TG 180 mit je 16,46 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 829 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 11 735 m:
Reichweite 4 585 km
Masse: Leermasse 9 877 kg:
höchstzulässige Abflugmasse 17 932 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 21.69 m:
Länge 15,60 m;
Höhe 7.39 m;
Flügelfläche 52,31 m2
Bewaffnung: zwei 12,7-mm-Maschinengewehre und 2 722 kg Bomben geplant

Besatzung: 2
 

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