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Ein "Zerstörer" für die USAF -
Anfang der fünfziger Jahre begann die US-Luftwaffe einen Nachfolger für die A-26 Invader zu suchen, dem sie Erdkampfunterstützungs-, Bombardierungs-
und Aufklärungsmissionen anvertrauen wollte. Zur gleichen Zeit erprobte die US-Marine ihren zweistrahligen, trägergestützten Bomber Douglas A-3 Skywarrior, für den sich bald auch die USAF interessierte, um ihn nach
über 400 Modifikationen als B-66 Destroyer zu akzeptierten. Wie die Marineversion war sie für drei Mann Besatzung ausgelegt und mit zwei 20-mm-Maschinenkanonen in einer Hecklafette ausgestattet.
Vom mittelmäßigen Bomber zum KloKa-Flugzeug -
Die erste gebaute Destroyer war allerdings eine Aufklärungsversion RB-66, die am 28. Juni 1958 mit den Flugversuchen begann. Am 4. Januar 1955 folgte schließlich
die erste B-66, von der 72 Exemplare zur Truppe gelangten. Der Bedarfsträger war indessen nicht damit zufrieden, zog sie rasch wieder aus dem Dienst und annullierte einen Folgeauftrag über 69 Einheiten. Die letzten
B-66 verließen das 47. Bombergeschwader im Jahr 1962. Einige dieser Flugzeuge wurden auf die elektronische Kampfführung umgerüstet, in EB-66 umbenannt und im Vietnamkrieg häufig eingesetzt.
Die wichtigsten Versionen:
B-66B; RB-66B; EB-66.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: B-66B Art: mittleres Bombenflugzeug Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Allison J71-A-13 mit je 45,38 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1 015 km/h in 1 800 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 12 000 m; Reichweite 3 095 km Masse: Leermasse 19720 kg; höchstzulässige Abflugmasse 83 000 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 22,10 m; Länge 22,91 m; Höhe 7,19 m:
Flügelfläche 72,48 m2
Bewaffnung: zwei 20-mm-Maschinenkanonen in Hecklafette plus 6 804 kg Bomben.
Besatzung: 3
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