Mittlere Bombenflugzeuge Douglas A-26 Invader

Auch die französische Luftwaffe hat verschiedene Versionen der A-26 in Indochina und Algerien eingesetzt.


Höhepunkt einer Entwicklung -

1940 entschloß sich das US Army Air Corps - der Vorläufer der US-Luftwaffe - zur Beschaffung eines neuen taktischen Bombers. Nach zahlreichen Probeflügen und nach Auswertung der vorliegenden Kampferfahrungen an allen Fronten erhielt Douglas Aircraft den Zuschlag für die A-26B. Der erste Prototyp flog am 10. Juli 1942. Von der A-26B mit massiver Abwehrbewaffnung wurden 1355 Exemplare gebaut, von der reinen Bomberversion A-26C nochmals 1091 Stück. Ab November 1944 griff dieses Flugzeug in die Endphase des zweiten Weltkriegs in Europa und auf dem pazifischen Kriegsschauplatz ein.

Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg -

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die in B-26B und B-26C umgetauften Invader im Koreakrieg und sogar noch in Vietnam eingesetzt. Frankreich kaufte einige Dutzend Exemplare und brachte sie in den 50er und 60er Jahren in Indochina und in Algerien zum Einsatz.

Die wichtigsten Versionen:

A-26B und -C (taktische Bomber);
A-26A (Tiefangriffsanflugzeug).

Die wichtigsten Abnehmerländer: USA, Großbritannien, Frankreich.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ: A-26B (B-26B)
Art: dreisitziger taktischer Bomber
Triebwerk: zwei  18-Zylinder-Doppelsternmotoren Pratt & Whitney R 2800-27 oder -29 mit je 1470 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 570 km/h in 4 500 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 6 735 m;
Reichweite 2 900 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 15 876 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 21,34 m;
Länge 15,24 m;
Flügelfläche 50,17 m2
Bewaffnung: zehn 12,7-mm-Maschinengewehre;
Bombenzuladung 1 815 kg
 

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