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Zum Wehrdienst einberufen -
Die 1934 als Zivilflugzeug für den Transport von Post oder bis zu sechs Passagieren entworfene Dornier Do 17 erweckte sehr schnell das Interesse der deutschen
Militärs, die eine Weiterentwicklung des Flugzeugs für Bombeneinsätze (insbesondere die Version Do 17E-1) und Aufklärungsmissionen anregten. Diese Ausführungen wurden dann auch ab 1937 bei den Einheiten der Legion
Condor in Dienst gestellt. Mehr als 1700 Exemplare davon hat Dornier in den Jahren 1939 und 1940 gebaut und auch in der speziellen Exportversion Do 215 angeboten.
Ein beschränktes Programm -
Ähnlich
den Do 17-Versionen als zweimotoriger Ganzmetallschulterdecker ausgelegt, wies auch die Do 215 eine vollverglaste Führerkanzel im Rumpfbug vor der Propellerebene auf. Schweden bestellte 1939 achtzehn Einheiten mit
dem 802 kW starken Daimler-Benz-Triebwerk DB 601-7 als Antrieb, doch wurde die Lieferung durch ein Embargo verhindert. Die deutsche Luftwaffe setzte diese Flugzeuge dann zunächst als strategische Aufklärer ein, ließ
aber auch einige für die Nachtjagd umbauen. Nur zwei 1940 an Rußland gelieferte Exemplare gelangten außerhalb den Einflußbereich der Achsenmächte.
Die wichtigsten Versionen:
Do 215A-1 (von Schweden bestellt); Do 215B-0 und -l (Neubezeichnung der Do 215A-1 nach dem Embargo); Do 215B-3 (an Rußland geliefert); Do 215B-4 und -5 (Aufklärer bzw. Nachtjäger).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland, Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Do 215A-1 Art: mittleres Bombenflugzeug Triebwerk: zwei Kolbentriebwerke Daimler-Benz DB 601A mit je 802 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 500 km/h;
Dienstgipfelhöhe 9 000 m; Reichweite 3 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 8 600 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18 m; Länge 16,30 m; Flügelfläche 55 m2 Bewaffnung:
sieben 7,5-mm-Maschinengewehre plus l 000 kg Bomben. Besatzung: 4
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