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Ein Nachfolger für die Tiger Moth -
Die als Nachfolger für die De Havilland Tiger Moth konzipierte DHC-1 Chipmunk stellte die erste echte Eigenkonstruktion der
kanadischen Tochterfirma von De Havilland dar und entwickelte sich zu einem technischen und wirtschaftlichen Erfolg. Der freitragende Tiefdecker besaß ein starres Fahrwerk mit einem Spornrad am Heck und zeichnete
sich durch ein großzügig verglastes Tandemcockpit aus.
Erstkunde RAF -
Die erste Chipmunk flog am 22. Mai 1946 in der Nähe von Toronto. Die Erstserie von 158 Exemplaren wurde anschließend in Downsview,
ebenfalls in Kanada, gebaut. Produziert wurden zwei Versionen DHC-1 A und -1B mit unterschiedlichen Triebwerken. Nach einer erfolgreichen Flugerprobung in Großbritannien bestellte die britische Luftwaffe RAF 1948
nicht weniger als 735 Flugzeuge.
Erfolg auf dem Exportmarkt -
Die ersten Exemplare wurden im Februar 1950 bei der RAF als Chipmunk T. 10 in Dienst gestellt; sie wurden bis Mitte der 70er Jahre für
Schulungszwecke und auch noch danach für sekundäre Aufgaben eingesetzt. Die Chipmunk wurde nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Portugal in Lizenz gebaut. Die 60 in Portugal gefertigten Exemplare waren für
die portugiesische Luftwaffe bestimmt.
Die wichtigsten Versionen DHC-1 A-1, DHC-1B-1 und -1B-2; T.10.
Die wichtigsten Abnehmerländer Kanada, Ägypten, Chile, Dänemark, Großbritannien, Irak,
Libanon, Portugal, Syrien, Thailand.
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———— TECHNISCHE DATEN Typ:T.10 Art: Anfängertrainer Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Reihentriebwerk De Havilland Gipsy Major 8 mit 107 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 222 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 4 880 m; Reichweite 480km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 907 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,46 m; Länge 7,82 m;
Höhe 2,16 m Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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