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Die Schweizer Fliegertruppe wird modernisiert -
Noch Ende der 20er Jahre waren die Jagdstaffeln der Schweizer Fliegertruppe mit der Fokker D-VII aus dem ersten
Weltkrieg ausgerüstet. 1929 entschlossen sich die zuständigen Behörden, den Jagdeindecker Dewoitine D-27 einzuführen, der von Emile Dewoitine in der Schweiz entwickelt und von den Eidgenössischen
Konstruktionswerkstätten (EKW) gebaut wurde. Der Leistungsunterschied zwischen diesen beiden Flugzeugen war jedoch so beträchtlich, daß es sich als notwendig herausstellte, eine spezielle Schulversion für die
Umschulung der Piloten zu beschaffen. Daher fiel die Entscheidung zum Bau einer vereinfachten D-27 mit einem leistungsschwächeren Triebwerk. Der zunächst als D-27 II bezeichnete Prototyp wurde von einem Wright
Whirlwind angetrieben, der von Hispano in Lizenz gefertigt wurde, und ging am 4. Dezember 1929 in die Flugerprobung.
Ein langlebiges Flugzeug -
1930 wurde die Bezeichnung in D-26 abgeändert, um jede
Verwechslung mit dem Jäger auszuschließen. 1932 wurde eine D-26 mit einem leistungsstärkeren Hispano/Wright-Triebwerk von 221 kW bestückt und erhielt die Bezeichnung D-26 I. Die robuste Ganzmetallkonstruktion und
die bewährte Schweizer Bauqualität sicherten der D-26 eine eindrucksvolle Nutzungsdauer. Von 1931 bis 1951 wurde dieses Flugzeug für die Ausbildung im Luftkampf und im Formationsflug benutzt. 1934 wurden im Zuge von
Modernisierungsmaßnahmen unter anderem auch neue Bremsen eingebaut. Noch nach der Ausmusterung durch die Schweizer Flugwaffe flogen einige D-26 als Schleppflugzeuge für private Segelflugvereine.
Die wichtigsten Versionen D-26 (8 Exemplare); D-26 I (ein Exemplar mit leistungsstärkerem Triebwerk).
Die wichtigsten Abnehmerländer Schweiz.
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TECHNISCHE DATEN Typ: D-26 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Sterntriebwerk Hispano (Wright) 9Qc Whirlwind mit 184 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 240 km/h; Dienstgipfelhöhe 7 500 m; Flugdauer 3 h Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1100kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,30 m; Länge 6,56 m; Höhe 2,78 m
Bewaffnung: ein 7,7-mm-Maschinengewehr Besatzung: 1
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