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Aus der Vampire abgeleitet
Der einsitzige Jagdbomber De Havilland DH 112 wurde aus der Vampire mit dem Ziel weiterentwickelt, dank eines schubstärkeren
Strahltriebwerks der Ghost-Reihe bessere Flugleistungen zu erzielen. Der erste Prototyp startete am 2. September 1949 in Hatfield zu seinem Jungfernflug. Er war mit abwerfbaren Flügeispitzenbehältern und einem
völlig neuen Tragwerk ausgerüstet.
Bei der Schweizer Flugwaffe
Mit den Leistungen ihrer De Havilland Vampire FB.6 im Einsatz bei der Flugwaffe zufrieden, schlossen die Schweizer mit den britischen
Behörden einen weiteren Vertrag, um auch die Venom in Lizenz zu bauen. Das von EFW, Pilatus und FFA gebildete Konsortium erhielt 1953 den Auftrag zur Herstellung vom 150 Venom Mk 50, die mit einem Ghost 103 als
Antrieb dem Standard FB.1 entsprachen. Insgesamt bauten diese Unternehmen 290 Flugzeuge in zwei Ausführungen, die bis Anfang der 50er Jahre im Einsatz standen. Die von den Schweizem vorgenommenen Änderungen
beschränkten sich auf eine Verstärkung der Flügelstruktur, um auch Raketenstarter mitführen zu können, sowie auf den Einbau von Behältern zur Aufnahme der Patronenhülsen.
Ein ausgefülltes Leben
Die ab
1952 von der britischen RAF in Dienst gestellte Venom dienten als Jagdbomber und zweisitzige Nachtjäger bei 18 Staffeln in der Bundesrepublick Deutschland sowie im nahen und fernen Osten. Sie kamen auch bei der
Royal New Zealand Air Force zum Einsatz sowie in den Exportversionen in der Schweiz, in Schweden, im Irak und in Venezuela. Auch die trägergestützte Sea Venom fand zahlreiche Abnehmer.
Die wichtigsten Versionen:
FB,1 und 4 (Jagdbomber bei der RAF); NF.2,2A und 3 (Nachtjäger bei der RAF); FB. Mk 50 und 51 (Exportversionen);
Sea Venom FAW. Mk 20, 21 und 22 (trägergestützte Version für die Royal Navy); Aquilon (von Frankreich in Lizenz gebaute FAW. Mk 53).
Die wichtigsten Abnehmerländer:
Großbritannien, Australien, Frankreich, Irak, Neuseeland, Schweden, Schweiz, Venezuela.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:Venom NF. Mk 2 Art:Nachtjäger Triebwerk: ein Strahltriebwerk De Havilland Ghost 104 mit 22,02 kN Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 1 013 km/h;
max. Einsatzhöhe 15 000 m; Reichweite 1 610 km Masse:höchstzulässige Abflugmasse 7 166 kg Abmessungen:Flügelspannweite 12,70 m; Länge 11,17 m; Höhe 1,98 m
Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen
Besatzung: 2
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