Mittlere Bombenflugzeuge Dassault Mirage IV-A

Seit 1963 ein Grundpfeiler der französischen Abschreckung: die Mirage IV-A der französischen Luftwaffe.


Grundpfeiler der französischen Abschreckung -

Als die französische Regierung 1954 entschied, eine atomare Abschreckungsstreitmacht aufzubauen, übernahm Dassault die Entwicklung eines strategischen Bombers. Der Prototyp der Mirage IV startete 1959 zu seinem Erstflug und zeigte sich auf Anhieb so erfolgreich, daß er ausnahmsweise die Luftfahrtschau in Le Bourget überfliegen durfte.

Beeindruckende Leistungen -

Die französische Luftwaffe bestellte 50 Exemplare der über Mach 2 schnellen, luftbetankungsfähigen Mirage IV-A, die zwischen 1963 und 1965 geliefert wurden. 24 davon wurden in sechs Staffeln zu vier Flugzeugen im Rahmen des 9l. und 93. strategischen Bombergeschwaders disloziert. Weitere zwölf erhielten eine umfangreiche Sensorausrüstung für die strategische Aufklärung.

Kampfwertgesteigerte Mirage IV-P -

18 Mirage IV-A sind zwischen 1983 und 1987 auf den nuklearen Luft-Boden-Flugkörper mittlerer Reichweite ASMP (Air-Sol Moyenne Portee) umgerüstet worden und erhielten gleichzeitig ein neues Navigations-
und Waffeneinsatzsystem sowie eine leistungsfähige EloGM-Ausrüstung.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ : Mirage IV-A
Art : zweisitziger strategischer Überschallbomber
Triebwerk : zwei Strahltriebwerke SNECMA Atar 9K mit 68,7 kN
Leistungen :
Höchstgeschwindigkeit Mach 2,2 bzw. 2 340 km/h in 13125 m Höhe;
taktischer Einsatzradius 1240 km;
größte Reichweite 4 000 km
Masse:
Leermasse 14 500 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 33 475 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,85 m;
Länge 23,49 m;
Flügelfläche 78 m2
Bewaffnung:
eine 60-kt-Atombombe unter dem Rumpf oder 7260 kg Außenlasten (konventionelle Bomben. EloGM-Behälter, Zusatztanks, Luft-Boden-Fk)
unter dem Rumpf und den Tragflügeln,
 

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