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Ein Kampfflugzeug der neuen Generation...
Die Rafale A ist aus dem 1979 aufgenommenen ACX-Programm (Advanced Combat Experimental) hervorgegangen und dient als
Erprobungsträger für das geplante französische Kampfflugzeug der neuen Generation, das Mitte der 90er Jahre als ACT (Avion de Combat Tactique) Rafale D die Jaguar der französischen Luftwaffe und als ACM Rafale M
(Avion de Combat Marine) die Super Etendard der französischen Marineflieger ablösen soll. Das als Mehrzweck-Kampfflugzeug ausgelegte Muster soll gegen alle Arten von Bedrohungen aus der Luft wirksam sein.
Doppeldeltaflügel und Entenruder sorgen in Verbindung mit der elektronischen Flugsteuerung und dem elektrischen Steuerwerk für eine hohe Wendigkeit. Kohlen- und Aramidfaser-Verbundwerkstoffe, Titan und
Aluminium-Lithium-Legierungen gewährleisten eine geringe Masse und einen hohen Schubüberschuß.
... mit modernster Avionik ...
In ihrer Funktion als Erprobungsträger wird die Rafale A nach und nach mit
allen Avioniksystemen ausgerüstet, die auch für die Serienversionen vorgesehen sind: holografisches Blickfeldsichtgerät, Bildschirmsichtgerät mit virtueller Darstellung, Look-down/Shoot-down-Radar mit automatischer
Bedrohungsanalyse und Verfolgung von acht Zielen gleichzeitig, digitale Bildschirminstrumente, sprachgestützte Kommunikation zwischen Pilot und Flugzeug u.a. mit zusammen mehr als 780 kg.
... aber ungewisser Zukunft
Die Rafale A verließ am 14. Dezember 1985 die Montagehalle in Saint-Cloud und flog erstmals am 4. Juli 1986. Bis März 1989 waren 389 Testflüge mit 389 Flugstunden absolviert. Da
bisher kein internationaler Partner für Entwicklung und Bau der Rafale gefunden werden konnten, ist die finanzielle Zukunft des teuren Programms noch ungesichert, obwohl die Serienentwicklung bereits im April 1988
angelaufen ist.
Die wichtigsten Versionen Rafale A.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Rafale A Art: Erprobungsträger Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke General Electric F404-GE-400 mit je 71,2 kN Nachbrennerschub (später
SNECMA M88-2 mit je 73,6 kN) Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2; Einsatzradius mindestens 650 km Masse: Leermasse 9 500 kg; höchstzulässige Abflugmasse 14000kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,20m; Länge 15,80 m; Flügelfläche 47 m2 Bewaffnung: eine 30-mm-Maschinenkanone; Kampfmittelzuladung mindestens 3 500 kg (einschließlich Luft-Luft-Fk Matra Mica
und Magie) an 12 Außenlaststationen Besatzung: 1
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