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Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Dewoitine D-770
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Die Dewoitine D-770 sollte ursprünglich die provisorisch in einen Jagdbomber umgerüstete Breguet 691 ersetzen. Die lange Zeitspanne bis zum Erstflug der D-770 (22 Monate)
führte jedoch dazu, daß zwischenzeitlich die Breguet 691 und 693 in Serie gingen.
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Die Anfänge der Luftnahunterstützung
Die Erfahrungen aus dem spanischen Bürgerkrieg führten zu neuen Konzepten für die unmittelbare Unterstützung kämpfender Bodentruppen aus
der Luft. Die französische Luftwaffe (Armeè de `L Air) rief am 17. August 1937 ein Programm zur Entwicklung eines geeigneten dreisitzigen Jagdbombers (Assault-Bombardier - AB3) ins Leben. Ein erster Auftrag über
drei Erprobungsflugzeuge D-770, die bis zum 1. Mai 1939 geliefert werden sollten, ging an die Societe Nationale de Constructions Aeronautiques du Midi (SNCAM) in Neuilly-sur-Seine.
Eine enttäuschende Flugerprobung
Ab Oktober 1938 flossen auf Wunsch der Armee de l`Air umfangreiche Modifikationen in die Baunummern 2 und 3 ein, die eine Anderung der Bezeichnung in D-771-01 und D-771-02
zur Folge hatten. Am 26. Juni 1939 startete der erste Prototyp mit Marcel Doret am Steuer unter der ursprünglichen Bezeichnung D-770-0 1 zu seinem Erstflug. Die anschließende fünfmonatige Flug- erprobung zeitigte
allerdings ebenso wie die Versuche im Windkanal enttäuschende Ergebnisse und vor allem eine mangelhafte Flugstabilität.
Das vorzeitige Aus
Trotz zahlreicher Änderungen am Höhen- und Seitenleitwerk
ließen sich diese Mängel nicht beheben, so daß das Programm im April 1940 zugunsten der Bloch 175 eingestellt wurde. 1941 plante die Societe Nationale de Constructions
Aeronautique de Sud-Est (SNCASE) zeitweilig eine Wiederaufnahme des Projekts.
Die wichtigsten Versionen: D-770, D-771.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:D-770 Art: Jagdbomber (Prototyp) Triebwerk: zwei flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder-V-Triebwerke Hispano-Suiza 12 Yhrs/krs 2 C7 mit je 772kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 502 km/h in 3 200 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 8 300 m Masse: Leermasse 3 998 kg; höchstzulässige Abflugmasse 6 097 kg Abmessungen:
Flügelspannweite 15,19 m; Länge 9,75 m; Höhe 3,22 m Bewaffnung: eine 20-mm-Maschinenkanone, fünf 7,5-mm-Maschinengewehre MAC 1934; Kampfmittelzuladung acht 50-kg-Bomben
Besatzung: 3
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