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Ein dringender Bedarf an Abfangjagdflugzeugen:
Für die USA stellte die Sowjetunion ab 1946 eine Bedrohung
dar, die um so deutlicher wurde, als die erste sowjetische Atombombe explodierte und die der Boeing B-29 sehr ähnliche Tupolew Tu-4 auftauchte. Mit Nachdruck arbeiteten die Amerikaner daraufhin an
Abfangjagdflugzeugen, doch fehlte es sämtlichen Projekten an Einsatzradius und Geschwindigkeit. Convair schlug die XP-92 mit Staustrahlantrieb und Deltaflügel vor, die gleich der französischen Baroudeur von
einem Startgestell abheben und auf Kufen landen sollte. Es wurde zwar eine naturgroße Attrappe gebaut, doch die weitere Entwicklung eingestellt.
Vorstoß auf Neuland:
Parallel dazu wurde bei Convair
an einem Technologie-Erprobungsträger gearbeitet, mit dem das von Alexander Lippisch untersuchte Nurflügel- konzept getestet werden sollte. Der Erstflug erfolgte am 18. September 1948, aber der Öffentlichkeit
wurde dieses Projekt erst viel später unter der Bezeichnung XF-92A vorgestellt. Als Antrieb diente ein Allison J33, der das Flugzeug im Stechflug auf Mach 1 brachte. Dann wurde ein J33 mit Nachbrenner
eingebaut, mit dem die XF-92A im Jahr 1952 immer noch im Bahnneigungsflug die Schallmauer durchbrach. Kurz darauf übergab Convair das Gerät der NACA, dem Vorläufer der NASA, die damit die Grundlagen für den
Entwurf eines Uberschallinterzep- tors mit Deltaflügel erwarb. Obgleich heute kaum noch Unterlagen über dieses Flugzeug existieren, steht doch fest, daß es bei der Erforschung der
transsonischen Aerodynamik eine hervorragende Rolle gespielt hat.
Die wichtigsten Versionen:
XP-92 (aufgegebenes Projekt); XF-92A (für aerodynamische Forschung).
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: XF-92A Art: Forschungsflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk Atlison J33-A-23 mit 24,03 kN Leistungen: unbekannt
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 6810kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,45 m; Länge 12,50 m; Höhe 5,49 m Bewaffnung: keine Besatzung: 1
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