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Mittlere Bombenflugzeuge Commonwealth Aircraft CA-4 und CA-11 "Woomera"
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Der Prototyp CA-4 kurz nach seinem Erstflug gegen Ende 1941.
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Ein Schritt zur technischen Autonomie -
Die australische Regierung gründete 1936 die Commonwealth Aircraft Corporation Pty. Ltd. in der Absicht, damit den Grundstein für eine nationale
Luftfahrtindustrie zu legen. Nachdem das Unternehmen einige Lizenzprogramme durchgeführt hatte, ging es zunächst an die Schaffung relativ einfacher Schulflugzeuge und dann an ein weitaus ehrgeizigeres Vorhaben
heran. Es handelte sich um einen Nachfolger für das in Lizenz gefertigte Torpedoflugzeug Bristol Beaufort: die CA-4. Dieser Ganzmetalltiefdecker wurde von zwei Sterntriebwerken Pratt & Whitney R-1830 Twin Wasp
mit je 895 kW angetrieben und hatte eine dreiköpfige Besatzung. Um eine möglichst hohe Feuerkraft zu erzielen, erarbeiteten die Ingenieure einige technisch recht komplizierte Lösungen.
Mangel an Erfahrung -
Ihren ersten Flug absolvierte die CA-4 am 19. September 1941. Im Laufe der Erprobung wurden eine Reihe von Änderungen vorgenommen, die zur endgültigen Version CA-11 Woomera führten, von der die RAAF
schließlich 20 Exemplare bestellte. Allerdings konnte dieses Flugzeug erst am 7. Juli 1944 seine Erprobung aufnehmen, so daß sich die Behörden gezwungen sahen, einen mittelschweren US-Bombertyp zu bestellen, worauf
sie nur noch zwei Woomera kauften.
Die wichtigsten Versionen: CA-4 (Prototyp); CA-11 (Serienversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Australien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: CA-11 Art: Bomben- und Aufklärungsflugzeug Triebwerk: zwei Stemtriebwerke Pratt & Whitney R-1830 Twin Wasp S3C3 mit je 895 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 455 km/h; Dienstgipfelhöhe 7 160 m; Reichweite 3 850 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 10 380 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18,05 m; Länge 12,06 m;
Flügelfläche 40,88 m2 Bewaffnung: zwei 20-mm-Maschinenkanonen Hispano und zwei 7,7-mm-Maschinengewehre Browning im Bug, je zwei MGs in den Ständen hinter den Motorgondeln, ein Vickers-MG K auf Lafette am
Beobachterplatz, vier 113-kg-Bomben in den Motorgondeln und vier 227-kg-Bomben oder zwei 523-mm-Torpedos und acht 8,3-kg-Bomben unter dem Tragwerk Besatzung: 3
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