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Ein Schulflugzeug für Fortgeschrittene -
In ihrer Auslegung war die C.690 identisch mit der von Marcel Riffard entworfenen C.720: ein aus Holz gebauter
Tiefdecker für die Ausbildung von Jagdpiloten, bei dem lediglich die Abmessungen von Rumpf und Leitwerk etwas größer waren. Außerdem hatte man das Fahrwerk verkleidet und als Antrieb einen Renault-Motor mit 164 kW
eingebaut. Die Flugversuche wurden am 18. Februar 1936 aufgenommen und leiteten direkt in eine Vorführungstournee durch Österreich, Jugoslawien und Rumänien über, doch kam dabei kein einziger Auftrag heraus. Darüber
hinaus stellte man das Flugzeug einer japanischen und einer sowjetischen Delegation vor, doch beschafften beide Länder nur je ein Exemplar.
Trainer für die Armee de l'Air -
Einzig die französischen
Dienststellen interessierten sich für das Muster, um ihre Schulungseinheiten damit zu verstärken. Die offiziellen Versuche fanden am 10. Mai 1937 in Villacoublay statt und endeten mit einem Unfall, bei dem der Pilot
den Tod fand. Trotzdem bestellte die Luftwaffe bei Caudron 15 Einheiten, die aber erst ab April 1939 geliefert werden konnte. Mit diesen Flugzeugen war zum Zeitpunkt der Kriegserklärung die Jagdpilotenschule in
Salon-de-Provence ausgerüstet. Nach dem Waffenstillstand entging nur eine C.690M den deutschen Besatzungstruppen und kam noch nach Kriegsende zum Einsatz.
Die wichtigsten Versionen C.690M.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
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———— TECHNISCHE DATEN Typ: C.690M Art: Fortgeschrittenenschulflugzeug Triebwerk: ein Reihenmotor Renault 6Q.05 mit 164 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 370 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 000 m; Reichweite 1 100 km Masse: Leermasse 670 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 050 kg Abmessungen: Flügelspannweite 7,70 m; Länge 7,82 m; Höhe 2,60 m;
Flügelfläche 9 m2 Bewaffnung: eine Schießkamera Besatzung: 1
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