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Auf Anhieb ein Meisterstück -
Carl Clemens Bücker gründete 1923 die schwedische Flugzeugfirma Svenska Aero AB, aus der später SAAB hervorgehen sollte. 1932
kehrte er nach Deutschland zurück und gründete 1933 die Firma Bücker Flugzeugbau. Unter der Leitung des schwedischen Ingenieurs Anders Anderson entstand als erste firmeneigene Konstruktion der Prototyp der Bü 131
Jungmann, der am 27. April 1934 erstmals flog. Sehr bald folgte die erste Serienversion Bü 131 A.
Ein internationaler Erfolg -
Dank seiner hervorragenden Flugeigenschaften war das neue Flugzeug auf
Anhieb erfolgreich. Es wurde nicht nur von den zahlreichen neuen Fliegerschulen jener Zeit beschafft, sondern auch in der Schweiz, in Spanien, in Japan und in der Tschechoslowakei in Lizenz gebaut. Allein in Japan
entstanden 3 000 Lizenzexemplare. Die deutsche Luftwaffe benutzte die Bü 131 von Anfang bis Ende als Schul- und Verbindungsflugzeug und sogar für die Luftnahunterstützung, obwohl 1939 die modernere Bü 181 Bestmann
hinzukam. Um die Nachfrage zu befriedigen, mußte Bücker weitere Produktionsstätten einrichten. In Deutschland wurden etwa 4 000 Exemplare gebaut.
Ein langes Leben -
Noch heute fliegen einige Dutzend
Jungmann in Fliegerschulen und privaten Fliegerclubs. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Flugzeug als C-4 von Aero in der Tschechoslowakei weitergebaut.
Die wichtigsten Versionen Bü 131 A;
Bü 131 B (mit leistungsstärkerem Triebwerk); Bü 131 D (mit Detailverbesserungen).
Die wichtigsten Abnehmerländer Deutschland, Bulgarien, Japan, Jugoslawien, Rumänien, Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Bü 131 B Art: Schulflugzeug für die Anfängerausbildung Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Reihentriebwerk
(hängend) Hirth HM 504 A-2 mit 77 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 183 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 300 m; Reichweite 650 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 670 kg Abmessungen:
Flügelspannweite 7,40 m; Länge 6,62 m; Höhe 2,25 m; Flügelfläche 13,50 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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