Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug British Aerospace «Buccaneer»

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Trotz der Ausmusterung als trägergestütztes Kampfflugzeug eignet sich die Buccaneer nach wie vor für Tiefangriffseinsätze.


Knapp gerettet

1957 kam das britische Verteidigungsministerium zu dem Schluß, daß die meisten Kampfflugzeuge überholt waren, und stellte alle laufenden Projekte ein. Die einzigen Ausnahmen bildeten die Lightning und die Buccaneer, die unmittelbar vor ihrem Erstflug stand.

Eine positiveÜberraschung

Die britische Luftwaffe bestellte die Buccaneer 1968 nur zögernd, doch erwies sich dieses Flugzeug beinahe wider Erwarten als
hervorragender Bomber - teils wegen seines hohen Einsatzradius und teils wegen seiner hohen Reisegeschwindigkeit. Trotz ihrer recht
sparsamen Avionikausrüstung erwies sich die Buccaneer als flexibler und vielseitiger trägergestützter Tiefangriffsbomber.

Ein unersetzliches Flugzeug

Die Piloten der britischen Luftwaffe RAF betrachten die Buccaneer geradezu als unersetzlich. Allerdings mußte das veraltete Navigations- und Waffenzielsystem ersetzt und durch einen Radarwarnempfänger und EIoGM-Behälter ergänzt werden. 42 der vorhandenen S-2B der RAF werden überholt und auf moderne Seeziel-Flugkörper umgerüstet.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, Südafrika.
 


TECHNISCHE DATEN:
 
Typ : Buccaneer S-2B
Art : zweisitziges Tiefangriffs- und Aufklärungsflugzeug

Triebwerk : zwei ZTL-Triebwerke Rolls-Royce Spey 101 mit 49,1 kn; ein Zusatzraketentriebwerk BS-605 mit 35.6 kN
Leistungen : Höchstgeschwindigkeit Mach 0,85 bzw. 1 045 km/h in Meereshöhe;
Reichweite (Hi-Lo-Hi) 3 700 km mit voller Kampfbeladung
Masse : Leermasse 13610kg:
höchstzulässige Abflugmasse 28 125kg
Abmessungen : Flügelspannweite 12,9 m;
Länge 19,33 m
Bewaffnung : Bombenmagazin für vier 454-kg-Bomben;
vier Unterflügellastträger für jeweils 1 360 kg
 

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