Luftüberlegenheitsjagdflugzeug Dassault-Breguet Mirage 4000

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Falls keine überraschende Wendung eintritt, ist es um die Zukunft der recht kostenaufwendigen Mirage 4000 schlecht bestellt.


Verzicht auf ACF -

Kurz nachdem das Programm eines zweistrahligen Kampfflugzeugs ACF (Avion de Combat Futur) hauptsächlich aus Kostengründen aufgegeben worden war, nahm die französische Firma Dassault-Breguet die Entwicklung einer größeren Version des einstrahligen ACF-Nachfolgers Mirage 2000 in Angriff und taufte das Projekt zunächst Super Mirage Delta. Mit finanzieller Unterstützung Saudi-Arabiens entwarf das Unternehmen einen der Mirage 2000 ähnlichen, jedoch mit einstellbaren Canard-Flächen und zwei Strahltriebwerken SNECMA M53 von je 98 kN Schub ausgerüsteten Deltaflügler. Dieses Flugzeug nahm am 9. März 1979 unter der Bezeichnung Mirage 4000 seine Flugerprobung auf.

Geschäftlich ein Mißerfolg -

Die für Abfangjagdeinsätze und Eindringmissionen im Tiefflug ausgelegte Mirage 4000 ist mit dem Mehrbetriebsarten-Dopplerradar RDM und dem Waffeneinsatzsystem der Mirage 2000 ausgerüstet. Auch weist sie ein Elektrosteuerwerk und einen wölbungsvariablen Deltaflügel auf, verfügt aber über ein günstigeres Masse/Schub-Verhältnis und daher über eine beeindruckende Manövrierfähigkeit. Hinzu kommt eine beachtliche Kampfmittelzuladung großer Vielfalt. Trotz ihrer offensichtlichen Qualitäten auf allen Gebieten fand die Mirage 4000 jedoch aufgrund ihrer hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten keinen Abnehmer.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Mirage 4000
Art: Mehrzweckkampfflugzeug
Triebwerk: zwei ZTL-Triebwerke SNECMA M53 mit je 98,07 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2,2
Abmessungen: Flügelspannweite 12 m;
Länge 18,70 m;
Flügelfläche 73 m2
Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen
Besatzung: 2
 

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