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Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Breguet 960
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Eines der seltenen Farbfotos der Breguet 960. Auch wenn dieser Typ nicht in den Serienbau ging, waren die damit in fünfjähriger Erprobung gesammelten Erfahrungen doch sehr brauchbar
bei der Entwicklung der Alize.
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Ein Experimentalgerät
Am 12. November 1947 kündigte die französische Marine ein Programm zur Schaffung eines trägergestützten Flugzeugs an, das nicht nur zur
Bekämpfung von Überwasserschiffen, sondern auch von U-Booten geeignet sein sollte. Im August 1948 wurden dann zwei Prototypen der von Breguet in Toulouse vorgeschlagenen 960 bestellt. Um die Programm forderungen
hinsichtlich des Geschwindigkeitsspektrums mit einer Reisegeschwindigkeit für große Flugdauer und einer hohen Angriffsgeschwindigkeit erfüllen zu können, wählte das Unternehmen einen kombinierten Antrieb aus
einer Propellerturbine und einem im Heck installierten Strahltriebwerk. Die erste 960 nahm am 4. August 1951 ihre Flugerprobung auf, und mit dem zweiten Prototyp, der mit einer Propellerturbine Mamba III
ausgestattel war, wurden die Spezifikationen erfüllt. Das Flugzeug hatte eine Flugdauer von vier Stunden bei 400 km/h und erzielte eine Spitze von 900 km/h.
Basis für eine Weiterentwicklung
Nachdem der
Führungsstab der Marine inzwischen seine Ansichten geändert hatte und ein speziell für die U-Boot-Bekämpfung ausgelegtes Flugzeug bevorzugte, war auch die Formel der 960 ungültig geworden. Ein Versuch zur
Weiterentwicklung sah zwei Versionen vor: die für Suchaufgaben ausgerüstete Hunter und die bewaffnete Killer für die Zerstörung des georteten U-Boots. Aber auch dieses Projekt wurde abgelehnt. Indessen hatte der
2. Prototyp der 960 noch insofern eine Aufgabe zu erfüllen, als er ohne sein Strahltriebwerk als fliegender Prüfstand für die Entwicklung der Breguet 1050 Alize diente.
Die wichtigsten Versionen: Breguet 960 (zwei Prototypen).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN: Typ:960 Art:U-Jagd- und Seezielbekämpfungsflugzeug Triebwerk: eine Propellerturbine Armstrong Siddeley Mamba I mit 731 kW oder Mamba III mit 932 kW plus
ein Strahltriebwerk Rolls-Royce/ Hispano-Suiza Nene 101 mit 21,57 kN oder Nene 104 mit 22,26 kN Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 900 km/h; Reisegeschwindigkeit (nur PTL) 400 km/h; Flugdauer 4 h 30 min
Masse:höchstzulässige Abflugmasse 9 800 kg Abmessungen: Flügelspannweite 16,70 m (mit Flügelspitzentanks); Länge 13,35 m; Flügelfläche 36,30 m2 Bewaffnung: acht Raketenstarter unter dem Tragwerk,
Bomben oder Seezielflugkörper bis zu 1000 kg oder Raketenstarter im Waffenschacht und zwei 30-mm-Maschinenkanonen unter dem Flügel
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