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Dunkle Wolken am Horizont -
1936 entwickelte die französische Firma Breguet den Prototyp eines mittleren zweimotorigen Bombers mit der Bezeichnung Breguet 462 Vultur (Geier). Die gerade als
eigenständige Teilstreitkraft neu gegliederte französische Luftwaffe forderte dringend moderne Bombenflugzeuge, da sich am politischen Horizont bereits die Bedrohung durch das nationalsozialistische Deutschland
abzeichnete.
Eine klassische Auslegung -
Die Breguet 462 besaß zwar tragende Verbände aus Metall, doch waren Teile der Tragflügel und des Leitwerks noch mit Stoff bespannt. Die beiden Sterntriebwerke
saßen in den Tragflügeln. Mit ihrem gondelartigen Rumpf und ihrem traditionellen Leitwerk entsprach die Breguet 462 voll den Konstruktionsprinzipien der französischen Luftfahrtindustrie in der ersten Hälfte der
dreißiger Jahre. Neben Pilot und Copilot bestand die Besatzung noch aus drei MG-Schützen, einem Navigator und Bombenschützen und einem Funker.
Eine aufgegebene Entwicklung -
Da sich die konventionelle
Konzeption der Breguet 462 bald als überholt erwies, blieb ihre Entwicklung wie die so vieler anderer Entwürfe aus jener Zeit im Prototypstadium stecken. Daraufhin entwickelte Breguet aus der 462 die 470 Fulgur mit
ovalem Rumpfquerschnitt, die als ziviles Passagierflugzeug für die Beförderung von 14 Fluggästen ausgelegt war.
Die wichtigsten Versionen: Br 462.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Br 462 Art: mittlerer zweimotoriger Bomber (Prototyp) Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Dop-pelsterntriebwerke Gnome-Rhone 14 No mit je 699 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 390 km/h in 4 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 6 100 m; Reichweite 2 500 km Masse: Leermasse 4 350 kg; höchstzulässige Abflugmasse 8 200 kg Abmessungen:
Flügelspannweite 20,50 m; Länge 14,80 m; Flügelfläche 58 m2 Bewaffnung: drei Maschinengewehre (geplant); 1500 kg Bomben Besatzung: 7
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