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Ein leichter Jagdbomber für die Nato
Die nach einem Nato-Pflichtenheft für ein leichtes, einsitziges Erdkampfflugzeug ausgelegte Breguet 1001 Taon nahm am 26.
Juli 1957 als Prototyp die Flugerprobung auf. Der mit einem Pfeilflügel und einem Pendelhöhenruder ausgestattete Mitteldecker entsprach im Rumpfquerschnitt der Flächenregel und wies als Antrieb einen Bristol Orpheus
BOr.3 auf.
Rekorde als Empfehlung
Die mit dem Bau von drei Prototypen beauftragte Firma Breguet nahm am zweiten Flugzeug einige kleinere Änderungen vor und verlängerte im Interesse einer besseren
Aerodynamik den Rumpf. Große Flügelwurzelverkleidungen boten Platz für den Kraftstoff. Die Taon stellte daraufhin mit 1046,650 km/h einen internationalen Geschwindigkeitsrekord über eine geschlossene 1000-km-Strecke
auf und erreichte am 23. Juli des gleichen Jahres über die gleiche Distanz 1075 km/h.
Ein trauriges Ende
Trotz ihrer hohen Leistungen und ihres stattlichen Entwicklungspotentials wurde die Breguet Taon
letzten Endes aber nicht für die Nato-Luftstreitkräfte gewählt. Im wesentlichen aus politischen Gründen fiel die Entscheidung zugunsten der weniger vielversprechenden Fiat G.91 aus. Es blieb daher bei zwei
Prototypen, und die Serienausführung mit der Bezeichnung Breguet 1003 kam nicht mehr zustande.
Die wichtigsten Versionen: Br.1002 (Abfangjäger mit Luft-Luft-Lenkwaffen);
Br.1003 (definitive Serienversion mit einem BOr.12 als Antrieb).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Br.1002 Art: Jagdbomber Triebwerk: ein Strahltriebwerk Bristol Orpheus BOr.3 mit 21,57kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit l 200 km/h
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 5 000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 6,80 m; Länge 11,68m Bewaffnung: vier 12,7-mm-Maschinengewehre (geplant)
Besatzung: l
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