Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Breda Ba.64

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Je nach Bewaffnung ließ sich die Breda Ba.64 als Zweisitzer für Jagdaufgaben, als Aufklärer oder als leichter Bomber einsetzen.


Ein Flugzeug für die Erdkampfunterstützung

Dank der Anstrengungen von Oberst Amedeo Mecozzi von der Regia Aeronautica Italiens erlebten die Schlachtflieger in den 30er Jahren einen erheblichen Aufschwung. Bei Breda folgten die Konstrukteure diesem Trend und entwarfen die speziell für diese Aufgabe ausgelegte Ba.64.

Kombination zweier Prototypen

Der erste Prototyp der Ba.64 mit der Bezeichnung MM 249 flog 1934 und war als Zweisitzer mit einem starren Fahrwerk versehen. Der zweite Prototyp (MM 250) war nur einsitzig und hatte ein halbversenkbares Fahrwerk. Für die Serienversion Ba.64 wählte man die zweisitzige Bauweise und kombinierte sie mit dem Fahrwerk des Einsitzers.

Ein Fehlschlag

Insgesamt baute Breda 42 Exemplare der Ba.64, die in den Jahren 1937 und 1938 bei zwei Geschwadern der italienischen Luftwaffe im Dienst standen, doch waren die Flugeigenschaften nicht berühmt und die Höchstgeschwindigkeit relativ niedrig. 1939 wurde die Ba.64 aus dem Fronteinsatz zurückgezogen.

Die wichtigsten Versionen: Ba.64.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Italien.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ:Ba.64
Art:Aufklärungs- und Erdkampfunterstützungsflugzeug
Triebwerk: ein Neunzylinder-Sternriebwerk Atfa Romeo 125 RC-35 mit 485 kW
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 350 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 000 m;
Reichweite 900 km
Masse:höchstzulässige Abflugmasse 3 034 kg
Abmessungen:Flügelspannweite 12,10 m;
Länge 9,72 m;
Flügelfläche 23,50 m2
Bewaffnung: zwei 1 2,7-mm-Maschinengewehre Breda-SAFAT und ein 7,7-mm-Maschinengewehr Breda-SAFAT plus 400 kg Bomben im Schacht

Besatzung: 2
 

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