Schulflugzeug Breda Ba.28

breda ba28

Die Ba.28 war zwar kunstflugtauglich, besaß aber alles andere als gutmütige Flugeigenschaften und war bei den Piloten daher nicht sehr beliebt.


Eine Weiterentwicklung der Ba.25 -

Mitte der 30er Jahre entwickelte Breda den Anfängertrainer Ba.25 zum kunstflugtauglichen Fortgeschrittenentrainer Ba.28 weiter. Während die Zelle beibehalten wurde, ersetzte Breda das Siebenzylinder-Sterntriebwerk Lynx von Alfa Romeo durch ein leistungsstärkeres Sterntriebwerk von Piaggio. Zusätzlich erhielt die Ba.28 auch Querruder an den oberen Tragflügeln, um die Steuerbarkeit um die Längsachse zu verbessern.

Bei der Regia Aeronautica -

Im Juni 1936 erhielt der Prototyp die zivile Musterzulassung und nahm im gleichen Juni mit dem Kennzeichen I-ABFQ an der internationalen Kunstflugschau in Vincennes teil. Die italienische Luftwaffe Regia Aeronautica war so beeindruckt, daß sie fünfzig Exemplare bestellte.

Ein unbeliebtes Elugzeug -

Bei den italienischen Piloten stieß die Ba.28 jedoch nicht auf Begeisterung. Besonders bei einigen komplizierten Kunstflugfiguren war die Ba.28 außerordentlich gefährlich zu fliegen. Dennoch gingen mehrere Aufträge aus dem Ausland ein, so daß die Produktion erneut aufgenommen werden konnte.

Die wichtigsten Versionen Ba.28.

Die wichtigsten Abnehmerländer
Italien, Afghanistan (2), China (18), Norwegen (6), Österreich (12), Spanien (6).
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Ba.28
Art: Kunstflug- und Schulflugzeug
Triebwerk: ein luftgekühltes Siebenzylinder-Sterntriebwerk Piaggio P. VII Z mit 272 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 240 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 500 m;
Reichweite 400 km
Masse: hochstzulässige Abflugmasse 1 200 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,00 m;
Länge 8,70 m;
Höhe 2,90 m;
Flügelfläche 30 m2
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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