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Fliegender Gefechtsstand
Aus Sicherheitsgründen wollte das Strategie Air Command Anfang der sechziger Jahre ein Flugzeug beschaffen, das im Fall einer
umfassenden Zerstörung der landgestützten Führungs- und Kommandostellen als Ersatz einspringen kann. Dieses Flugzeug mußte rasch und bei jedem Wetter verlegbar und imstande sein, die Führung von Gegenangriffen zu
übernehmen. Boeing schlug daraufhin eine Ableitung des Musters KC-135 vor, die mit einem umfangreichen Fernmeldesystem und einer Flugbetankungsanlage ausgerüstet werden sollte.
Von Variante zu Variante
Im Jahr 1964 wurden dann 17 KC-135 für diese neue Einsatzaufgabe umgerüstet und in EC-135C umbenannt. Zwölf davon standen noch 1986 im Einsatz. Darüber hinaus wurden drei KC-135 für die Abschußleitung ballistischer
Flugkörper eingerichtet und zwei EC-135K für das Tactical Air Command gefertigt. Auch die Luftstreitkräfte im Pazifik erhielten zwei Einheiten (EC-135P), die ein speziell für diesen Einsatzraum ausgelegtes
Fernmeldesystem aufweisen. Einige weitere Flugzeuge wurden für die Überwachung des Weltraums ausgerüstet.
In den Weltraum lauschen
Ein Glied in dem umfangreichen Abwehrsystem der Vereinigten Staaten
gegen Flugkörperangriffe bildet die EC-135B ARIA (Advanced Range Instrumentation Aircraft), die in einem voluminösen Bugradom eine schwenkbare Antenne mitführt. Ein Flugzeug dieses Typs kam auch bei den
Apollo-Raumflügen zum Einsatz. Auf die Ortung von Satelliten ist die EC-135N spezialisiert, von der acht Einheiten hergestellt wurden.
Die wichtigsten Versionen: EC-135C, K, P.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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——— TECHNISCHE DATEN — Typ:EC-135C Art: Fernmelde- und Führungsflugzeug Triebwerk: vier Strahltriebwerke Pratt & Whitney J57-59W mitje 61,16kN Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 940 km/h in 9150 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 15 240 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 134 715 kg Abmessungen: Flügelspannweite 39,88 m; Länge 41,53 m; Höhe 12,70 m;
Flügelfläche 226,03 m2 Bewaffnung: keine
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