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Militärversion der bekannten 747 -
Im Rahmen ihres Programms Advanced Airborne Command Post beschaffte die US-Luftwaffe einige Boeing 747, um sie unter der Bezeichnung E-4
als fliegende Fernmelde- und Kommandozentralen einzusetzen. Das für Missionen langer Dauer eingerichtete Flugzeug bietet auf nahezu 430 m2 Fläche fast die dreifache Nutzlastkapazität wie sein Vorläufer EC-135, der
sich aus der Boeing 707 ableitete.
Ein sehr begrenzter Bedarf -
Die ersten drei Flugzeug wurden 1973 bestellt und als E-4A zwischen Dezember 1974 und September 1975 auf der Andrews AFB in Maryland
stationiert. Sie waren zum großen Teil mit der Ausrüstung aus den früheren EC-135 versehen, die erst später durch neue Anlagen ersetzt wurde. Im Dezember 1973 folgte dann ein Auftrag für das vierte Flugzeug, das von
vornherein neu ausgestattet wurde und die Bezeichnung E-4B erhielt. Heute entsprechen alle vier Einheiten dem B-Stand und sind darüber hinaus mit einer Flugbetankungseinrichtung versehen, um die Autonomie im Flug zu
steigern. Außerdem weisen die Flugzeuge einen Hitzeschutz auf, um die Überlebensfähigkeit bei Kernwaffenexplosionen anzuheben. Der Kauf von zwei weiteren Flugzeugen ist zwar immer noch geplant, doch konnte deren
Finanzierung bisher nicht gesichert werden.
Die wichtigsten Versionen: E-4A (abgeleitet aus der Boeing 747, erste Version); E-4B (ab viertem Flugzeug die Standardversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: E-4B Art: fliegende Fernmelde- und Kommandozentrale Triebwerk: vier ZTL-Triebwerke General Electric F103-GE-100 von je 233,5 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 970 km/h; maximale Flugdauer 72 h Masse: höchstzulässige Abflugmasse 362 875 kg Abmessungen: Flügelspannweite 59,64 m; Länge 70,51 m; Flügelfläche 510,95 m2
Bewaffnung: keine
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