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Ein bewährtes Basismuster
Die Entwicklung des Frühwarn- und Führungsflugzeugs E-3 "Sentry" AWACS (Airborne Warning and Control System) auf der Basis
des bewährten Verkehrsflugzeugs Boeing 707-320B begann im Januar 1973. Ende 1976 wurde die Erprobung von vier Prototypen abgeschlossen.
Auf der Wacht für USA und NATO
Zwischen März 1977 und Juni 1984
wurden 35 E-3 an die US-Luftwaffe geliefert. Weitere 18 Exemplare wurden für die NATO gebaut und in Geilenkirchen in der Bundesrepublik Deutschland stationiert. Sie werden von multinationalen Besatzungen geflogen
und von vorgeschobenen Basen in Norwegen, Italien, Griechenland und der Türkei aus eingesetzt.
Eine lückenlose Überwachung
Je nach Flughöhe können mit dem rotierenden Westinghouse-Radar AN/APY-1 in dem
Rotodom über dem Rumpf Hunderte von Luft-, See-und Bodenzielen bis etwa 400 km Entfernung überwacht und verfolgt werden. Die Daten werden an Führungszentralen am Boden übermittelt, doch können Abfangjäger auch von
Bord aus geführt werden.
AWACS auf dem Exportmarkt
1986 und 1987 erhielt Saudi-Arabien fünf E-3 und acht Exemplare der Tankerversion KE-3A. 1986 gab Großbritannien sechs (später sieben) Sentry AEW.1
in Auftrag. 1987 folgte Frankreich mit vier Exemplaren. Diese drei Versionen werden von CFM-56-Triebwerken angetrieben.
Die wichtigsten Versionen: Core E-3A, E-3B, US/NATO Standard E-3A, Sentry AEW.1.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA, NATO, Saudi-Arabien, NATO; ab 1991 auch Großbritannien und Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: E-3A (USA und NATO) Art: Frühwarn-, Überwachungs- und Führungsflugzeug Triebwerk:
vier ZTL-Strahltriebwerke Pratt & Whitney TF33-PW-100/100A mit je 93,4 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 853 km/h; Dienstgipfelhöhe über 8 850 m; Flugdauer mehr als 11 h
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 147 417 kg Abmessungen: Flügelspannweite 44,42 m; Länge 46,61 m; Höhe 12,73 m; Flügelfläche 285,35 m2 Bewaffnung: keine
Besatzung: 4 (fliegende Besatzung) + 16 (taktische Besatzung)
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