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Sieger im Wettbewerb -
1932 nahm das französische Luftfahrtministerium ein Programm auf, das in die Beschaffung eines schnellen, fünfsitzigen Nachtbombers münden sollte. Nach einem
erfolgreichen Erstflug im Juli 1933 und einer überzeugenden Flugerprobung konnte sich Marcel Bloch (später Marcel Dassault) mit seinem viersitzigen Hochdecker gegen sieben Konkurrenten durchsetzen, obwohl die
Höchstgeschwindigkeit seiner Bloch 200 (MB-200) weit unter den ursprünglichen Vorstellungen lag.
Ein Programm für die französische Luftfahrtindustrie -
Der erste Auftrag über 25 Exemplare wurde am 1.
Januar 1934 unterzeichnet. Trotz der relativ geringen Geschwindigkeit zeigte sich die französische Luftwaffe so zufrieden, daß sie nach und nach 208 Bloch 200 bestellte. Da neben Avions Marcel Bloch (4 Exemplare)
auch Breguet (19), Loire (l9), Hanriot (45), SNCASO (10) und vor allem Potez (111) an der Produktion beteiligt waren, profitierte praktisch die gesamte französische Luftfahrtindustrie von diesem Programm.
Bei Kriegsausbruch veraltet -
Im Jahr 1939 waren sieben Bomberregimenter der französischen Luftwaffe mit der Bloch 200 ausgerüstet, doch wurde dieses Flugzeug noch vor der deutschen Offensive im Mai 1940 aus
dem Fronteinsatz zurückgezogen. Die nach dem Waffenstillstand von den Deutschen beschlagnahmten Exemplare wurden als Schul- und Verbindungsflugzeug eingesetzt und an verbündete Staaten der Achse weitergegeben.
Die wichtigsten Versionen: Bloch 200; Bloch 210 (leistungsstärkere Tiefdeckerversion aus dem Jahr 1934 mit einziehbarem Hauptfahrwerk).
Die wichtigsten Abnehmerländer:
Frankreich, Deutschland, Tschechoslowakei.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: Bloch 200 BN 4 Art: viersitziger Bomber Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Gnome-Rhöne 14 Kirs oder Kjrs mit je 640 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h in 4 300 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 6 900 m; Reichweite 1000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 280 kg Abmessungen: Flügelspannweite 22,45 m; Länge 16,00 m;
Höhe 3,92 m; Flügelfläche 67 m2 Bewaffnung: drei 7,5-mm-Maschinengewehre; Kampfmittelzuladung 1200 kg Bomben Besatzung: 4-5
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