|
Abgeleitet aus der berühmten Spad S.VII -
Die Bleriot-Spad S.42 fiel in die militärische Kategorie ET.2 (Zweisitzer für die mittlere Ausbildungsstufe) und wies
den bewährten Rumpf der Spad S.VII auf. Das für Ingenieur Herbemont typische Tragwerk mit unterschiedlichen Spannweiten bot dem Piloten ausgezeichnete Sichtverhältnisse, weil der obere Flügel weit über dem Rumpf
liegt.
Die Marineflieger Frankreichs bestellen -
Der Prototyp startete am 6. August 1921 zu seinem ersten Flug. Er war mit einem Doppelsteuer und einem Hispano-Suiza-Triebwerk von 134 kW ausgerüstet.
Da die Versuche erfolgreich verliefen, konnte eine kleine Serie aufgelegt werden, die sich aus verschiedenen Bestellungen zusammensetzte. Die französischen Marineflieger gaben 30 Exemplare in Auftrag, von denen
eines für die Tests auf dem Flugzeugträger Beam diente. Zwei Stück gingen an die Flugzeugführerschule von Bleriot.
Vielfältige Kundschaft -
Im Ausland wurden je zwei S.42 an Persien und Japan
geliefert, und außerdem flog das Muster bei einer Spezial Staffel, die im Ausland Propagandaflüge inszinierte oder Vorführungen gab. Im Jahr 1923 nahm eines der Flugzeuge sogar an einem in Frankreich veranstalteten
Wettbewerb für Reiseflugzeuge teil. Aus der S.42 wurde noch die S.62 abgeleitet, die jedoch das Prototypenstadium nicht verließ.
Die wichtigsten Versionen S.42.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich, Japan, Persien.
|
|
——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: S.42 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Hispano-Suiza-Kolbenmotor mit 134 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 180 km/h;
Dienstgipfelhöhe 5 000 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1005 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,65 m; Länge 6,77 m; Flügelfläche 22,12 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
|