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Anfänge einer glücklosen Firma -
Adolphe Bernard ließ 1917 in Courneuve ein Flugzeugwerk errichten, in dem bis Kriegsende 2 486 Spad XI, XIII und XVI montiert wurden. Bernard wollte aber auch
eigene Flugzeuge herstellen und ließ deshalb von seinem Konstruktionsbüro die Pläne für einen Nachtbomber in Doppeldeckerbauweise mit einem Piloten und einem Schützen ausarbeiten. Als Bezeichnung wählte er seien
Initialen: AB-1.
Holz als Werkstoff -
Die Besonderheit bestand bei der AB-1 darin, daß sie völlig aus Holz hergestellt war und daher nach Ansicht ihres Konstrukteurs keine durch Temperaturschwankungen
oder häufige Flüge und Landungen verursachten Nacheinstellungen erforderlich machen sollte. Die beiden ungleichen Flügel trugen auch die links und rechts vom Rumpf angeordneten Triebwerke. Da die festen
Hauptfahrwerkeinheiten unter den Motoren befestigt waren, blieb der Raum unter dem Rumpf frei und der vorn sitzende Schütze hatte beim Bombenwurf eine bessere Sicht nach unten.
Das Aus kam mit dem Frieden -
Als der Waffenstillstand inkrafttrat, standen nur zwei Prototypen zur Verfügung, die soeben die Flugversuche abgeschlossen hatten. Der Serienauftrag blieb aus, und auch die beiden geplanten Zivilversionen
AB-3 für den Postdienst und AB-l für den Post- und Passagierdienst mußten aufgegeben werden.
Die wichtigsten Versionen: AB-1.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: AB-1 Art: mitteischwerer Nachtbomber Triebwerk: zwei flüssigkeitsgekühlte Achtzylinder-V-Triebwerke Hispano-Suiza 8Ab mit je 134 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 167 km/h;
Dienstgipfelhöhe 4 900 m Masse: Leermasse 1 570 kg; höchstzulässige Abflugmasse 2 880 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18,95 m; Länge 11,30 m; Höhe 3,65 m; Flügelfläche 80 m2
Bewaffnung: ein 7,7-mm-Maschinengewehr und 600 kg Bomben Besatzung: 2
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