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Ein kunstflugtaugliches Schulflugzeug -
1930 nahm die französische Firma SAB (Societe des Avions Bernard) die Entwicklung eines Flugzeugs auf, das sowohl für
die Kunstflugschulung als auch für die Ausbildung von Jagdflugzeugpiloten geeignet sein sollte. Die drei resultierenden Prototypen trugen die Bezeichnung S-72, S-73 und S-74C-1 und basierten auf den Erfahrungen, die
Bernard mit sportlichen Hochleistungswasserflugzeugen gewonnen hatte.
Der Konkurs -
Der Prototyp S-74C-1 absolvierte seinen Erstflug im Februar 1931 mit SAB-Cheftestpilot Assolant am Steuer und bewies
rasch die gleichen vorzüglichen Kunstflugeigenschaften wie seine beiden Vorgänger. Die anschließende amtliche Flugerprobung im Flugerprobungszentrum Villacoublay verlief so erfolgreich, daß SAB einen Auftrag über 25
leichte Jagdflugzeuge 74C-1 erhielt. Leider verhinderten finanzielle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Konkurs der Firma eine Ausführung dieses Auftrags.
Die NACA-Haube -
Einen großen Teil ihrer
Berühmtheit verdankte die S-74C-1 ihrer unübersehbaren Triebwerkverkleidung in Form einer NACA-Haube. Diese aerodynamische Verkleidung war vom amerikanischen National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) im
Windkanal entwickelt worden. Ein weiterer Vorzug der S-74C-1 war das abgefederte und aerodynamisch verkleidete Fahrwerk von Messier.
Die wichtigsten Versionen S-72, S-73, S-74C-1 (Prototypen).
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: S-74C-1 Art: kunstflugtaugliches Schulflugzeug (Prototyp) Triebwerk: ein luftgekühltes Siebenzylinder-Sterntriebwerk Gnome-Rhöne 7 Kbs mit
206 kW (265 kW) Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 310 km/h (350 km/h); Dienstgipfelhöhe 8 000 m Masse: Leermasse 825 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1106 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,20 m;
Länge 7,00 m; Höhe 2,50 m; Flügelfläche 13,45 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 1
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