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Die Geschichte vom Irokesen -
Nach dem großen Erfolg der HU-1A und HU-1B bzw. UH-1B Iroquois (Model 204) entschloß sich Bell zur Entwicklung einer neuen Version mit einem
leistungsstärkeren Triebwerk. Der resultierende Hubschrauber erhielt die Bezeichnung Model 205 und wies unter anderem eine längere, geräumigere Zelle auf, in der neben dem Piloten noch 14 ausgerüstete Soldaten Platz
hatten. Die häufig zu hörende Bezeichnung "Huey" ist nicht offziell; sie entstand aus den beiden Anfangsbuchstaben der früheren Bezeichnung HU-1A und HU-1 B.
Im Einsatz in Vietnam -
Als
treuer Bell-Kunde zeigte sich das US-Heer auch an dem Model 205 interessiert und bestellte sieben Erprobungsmuster mit der Bezeichnung YUH-1D (Erstflug 16. August 1961). Nach dem erfolgreichen Abschluß der
Truppenerprobung wurde der Hubschrauber in großen Stückzahlen bestellt. Ab August 1963 liefen die ersten UH-1D der 11. Luftlandedivision zu. Am 1. Juli 1965 verlegte der in 1. Kavalleriedivision umbenannte Verband
nach Südvietnam, wo sich der vielseitige Hubschrauber vor allem beim Transport von Truppen und beim Ausfliegen von Verwundeten in schwierigem Gelände bewährte.
Lizenzproduktion in der Bundesrepublik Deutschland -
Am 26. Oktober 1965 schlossen das deutsche Bundesministerium der Verteidigung und Bell einen Vertrag über den Lizenzbau der UH-1D. Als Hauptauftragnehmer
wurde die deutsche Firma Dornier benannt, die 352 Exemplare bis zum 19. Januar 1971 für die Bundeswehr und den Bundesgrenzschutz produzierte.
Die wichtigsten Versionen: UH-1D;
spätere Versionen UH-1H, UH-1V, EH-1H, HH-1H; CH-118 (Kanada).
Die wichtigsten Abnehmerländer: UH-1D: USA, Australien, Brasilien, Bundesrepublik Deutschland, Chile, Kanada, Laos, Neuseeland, Peru,
Thailand, Türkei.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: UH-1D Art: Mehrzweckhubschrauber Triebwerk: ein Turbinentriebwerk Lycoming T53-L-11 mit 810kW oder T53-L-13 mit 1030 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 222 km/h; Dienstgipfelhöhe 10175 m; Schwebeflughöhe 6000 m innerhalb des Bodeneffekts; Reichweite 510 km (1300 km mit 2 Zusatztanks) Masse: Leermasse 2270 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 4310 kg Abmessungen: Hauptrotordurchmesser 14,63 m; Länge über alles 17,41 m; Höhe 5,23 m; Rotorkreisfläche 168,10 m2 Bewaffnung: keine
(7,62-mm-Maschinengewehr auf Türlafette möglich) Besatzung: 1
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