Heereshubschrauber Bell Model 214

Abgesehen von dem iranischen Auftrag konnte Bell für das Modell 214 zahlreiche militärische wie auch zivile Bestellungen verbuchen. Das Foto zeigt eine 214ST der peruanischen Luftwaffe.


Iroquois und Huey als Basis -

Anfang der 70er Jahre entwickelte Bell auf der Grundlage der bewährten Baureihe UH-1 mit den weltweit bekannten Mustern Iroquois und Huey einen neuen Transporthubschrauber, der in seiner Prototypform die Bezeichnung 214 Huey Plus trug und mit dem Lycoming-Triebwerk T53-L-702 von l 417 kW ausgerüstet war. Wesentlich leistungsfähiger als seine Vorgänger, erregte dieses Muster vor allem das Interesse des Iran.
Ein Großauftrag aus dem Iran
Die Serienversion 214A erhielt den neuen Lyco-ming-Motor LTC4B-8D mit 2 185 kW, konnte bis zu 16 Personen transportieren und erhielt die iranische Bezeichnung Isfahan, nachdem die Streitkräfte dieses Landes im Jahr 1972 über die US Army einen ersten Auftrag für 287 Exemplare unterzeichnet hatten. Im Jahr 1976 bestellte die iranische Luftwaffe noch 39 Hubschrauber des Typs 214C, die für Such- und Rettungsaufgaben ausgestattet wurden. Der Plan zur Lizenzfertigung mußte 1979 mit dem Sturz des Schahs aufgegeben werden.

Die wichtigsten Versionen
Bell 214A (erste Serienversion für den Iran);
214B BigLifter (zivile Weiterentwicklung);
214C (Such- und Rettungsversion für die iranische Luftwaffe);
214ST Super Transport (zweimotorige Ausführung).

Die wichtigsten Abnehmerländer
Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Ecuador, Iran, Peru, Philippinen, Thailand, Uganda, Venezuela.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ:214ST
Art: Transporthubschrauber
Triebwerk: zwei Turbinentriebwerke General Electric CT7-2 mit je l 212 kW
Leistungen: Reisegeschwindigkeit 255 km/h in Meereshöhe;
Reichweite mit max. Kraftstoffvorrat 805 km (ohne Reserven)
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 940 kg
Abmessungen: Hauptrotordurchmesser 15,85 m;
Länge mit drehenden Rotoren 18,95 m;
Höhe 4,84 m;
Hauptrotorkreisfläche 197,29 m2
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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