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Heereshubschrauber Bell 412
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Äußerlich gleicht die Bell 412 zwar weitgehend dem Modell 212, doch ist sie an ihrem Vierblatthauptrotor und an der Verkleidung des Turbinentriebwerks leicht zu erkennen.
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Mehr Leistung -
Aufgrund des ansehnlichen Erfolgs der Bell 212 Twin Two-Twelve auf dem zivilen wie auch auf dem militärischen Markt beschloß das amerikanische
Unternehmen, ein Programm zur Verbesserung der Leistungen dieses Hubschraubers in Angriff zu nehmen. Neben einer allgemeinen Aufwertung galt es insbesondere die Reisegeschwindigkeit und die Flugdauer anzuheben, um
auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Lohnende Verbesserungen -
Als Prototypen für das neue Muster benutzte Bell zwei 212, da zumindest die Rumpfstruktur gleich bleiben sollte.
Diese beiden Hubschrauber nahmen 1979 unter der Bezeichnung 412 die Flugerprobung auf und erhielten kurze Zeit später die Sicht- und Instrumentenflugzulassungen. Das angestrebte Ziel einer allgemeinen
Leistungsverbesserung wurde erreicht.
Erfolg in Italien -
Der erste Serienhubschrauber wurde im Januar 1981 geliefert, und noch heute steht die Bell 412 für zahlreiche zivile und militärische Abnehmer
in der Fertigung. Darüber hinaus hat Bell wie schon bei früheren Mustern der italienischen Firma Agusta die Lizenzrechte erteilt und damit den Weg für eine militärische Mehrzweckausführung mit der Bezeichnung AB-412
Griffon geebnet, die zu einem großen Erfolg wurde.
Die wichtigsten Versionen 412 (aus der 212 abgeleitete Grundversion); AB-412 (Lizenzausführung von Agusta) und Griffon; IPTN NBell-412.
Die wichtigsten Abnehmerländer USA, Bahrain, Botswana, Guatemala, Indonesien (Lizenzversion), Italien (Lizenzversion), Mexiko, Nigeria, Sri Lanka, Südkorea, Venezuela.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ:412 Art: Mehrzweckhubschrauber Triebwerk: ein Turbinentriebwerk Pratt & Whitney Canada PT6T-3B-1 Turbo Twin-Pac mit 1 044 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 230 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 970 m; Reichweite 490 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 5 400 kg Abmessungen: Hauptrotorkreisdurchmesser 14,02 m;
Länge über alles 17,07 m; Höhe 4,32 m; Rotorkreisfläche 154,39 m2 Bewaffnung: ein 12,7-mm-Maschinengewehr in Kinnlafette; wahlweise auch zwei 7,62-mm-Zwillings-MG-Behälter, ein 12,7-mm-MG-Behälter,
19x70-mm-Luft-Boden-Raketen oder zwei 20-mm-MK-Behälter bei der jüngsten Version 412SP Besatzung: 2
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