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Der "Ausziehflügel" -
Der mit seinen Spad-Entwürfen bekanntgewordene Ingenieur Bechereau konstruierte 1939 ein "winziges" Schulflugzeug: die
E.60 war gerade 5 m lang und hatte eine Flügelfläche von nur 3 m2. Mit den aerodynamischen Forschungsarbeiten für die neuartige Flügelkonstruktion hatte Bechereau bereits 1936 begonnen. Es handelte sich um eine
zweiteilige Bauweise, bei der sich der bewegliche hintere Flügelteil unter den festen vorderen schieben ließ. Dadurch konnte einerseits eine Anpassung an hohe Fluggeschwindigkeiten und andererseits ein
Querruder/Schlitzklappensystem für den Langsamflug geschaffen werden.
Der Prototyp wanderte ins Museum -
Die gegen Ende 1939 gebaute E.60 wurde am 7. März 1940 den Marinebehörden vorgeführt, die auf
der Suche nach einem leistungsfähigen Schulflugzeug waren. Auf dem Flugplatz von Buc wurden zahlreiche Versuche durchgeführt und Änderungen vorgenommen, doch rückten dann die deutschen Truppen ein. Während der
Kriegshandlungen landete die E.60 bei einem Schrotthändler in Aulnat, wo sie nach dem Krieg von ihrem Versuchspiloten Brunetteau wiedergefunden wurde. Er setzte sie instand und vermachte sie dem Luftfahrtmuseum.
Die wichtigsten Versionen E.60 (ein Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: E.60 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Reihentriebwerk Walter Micron mit 46 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 215km/h;
Reisegeschwindigkeit 190 km/h; Flugdauer 3 h 30 min Masse: Leermasse 410 kg; höchstzulässige Abflugmasse 580 kg Abmessungen: Flügelspannweite 5,4m; Länge 4,9 m; Höhe 1,8 m; Flügelfläche 3 m2
Bewaffnung: keine Besatzung: 1
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